Botschaft der Erwartung und Ermutigung
Außenminister Guido Westerwelle ist am 15. Januar zu politischen Gesprächen nach Athen gereist. Im Mittelpunkt der Reise stand die Überwindung der Finanzkrise in Griechenland. Westerwelle kam in Athen mit Premierminister Lucas Papademos und Außenminister Stavros Dimas zusammen. Außerdem traf er den Vorsitzenden der konservativ-bürgerlichen Oppositionspartei Nea Dimokratia, Antonis Samaras.
Außenminister Westerwelle verknüpfte mit dieser Reise eine Botschaft der Ermutigung und Erwartung. So drückte er zum einen den Respekt für die Reformschritte, die die griechische Regierung bereits eingeleitet hat, aus. Gleichzeitig machte er auch die Erwartung der Bundesregierung deutlich, dass das Reformprogramm konsequent umgesetzt werden müsse.
Europa und Griechenland gehören zusammen
Es sei ihm ein "Anliegen", auch der griechischen Öffentlichkeit zu zeigen, dass man von Griechenland Reformen erwarte, aber auch die bereits gemachten Fortschritte und "großen Leistungen" anerkenne, hob Westerwelle bei seinem Besuch in Athen hervor.
"Europa und Griechenland gehören zusammen", erklärte er weiter: "Beide Völker sind überzeugte Europäer." Es sei daher nicht nur im Interesse Griechenlands, sondern auch Europas, dass die vereinbarten Reformen konsequent umgesetzt würden. Der griechische Außenminister Dimas sagte, Deutschlands Unterstützung sei für Griechenland "sehr wichtig".
Alle Gesprächspartner von Außenminister Westerwelle zeigten sich fest entschlossen, die Reformen, die mit Europäischer Union und Internationalem Währungsfonds vereinbart wurden, weiter voranzutreiben.
Stand 15.01.2012