Deutschland unterstützt griechische Reformanstrengungen

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Anstrengungen der griechischen Regierung gewürdigt. Die Regierung habe bewiesen, dass sie Griechenland auf einen nachhaltigen Entwicklungspfad führen wolle. Das verdiene Anerkennung, sagte sie nach einem Treffen mit dem griechischen Ministerpräsidenten Giorgos Papandreou.


"Ich habe nicht den geringsten Zweifel daran, dass Griechenland diesen Weg auch fortsetzen wird", ist sich die Kanzlerin sicher. Griechenland werde seinen Beitrag leisten, "damit der Euro insgesamt eine stabile Währung ist".
 
Euroschuldenkrise bleibt zentrales Thema
 
Das Gespräch diente auch der Vorbereitung des nächsten informellen Treffens der Staats- und Regierungschefs der Eurozone. Es ist für den 11. März 2011 geplant. Außerdem bereiteten Merkel und Papandreou den nächsten Europäischen Rat Ende März 2011 vor.
 
"Bei beiden geht es uns von deutscher Seite um ein Gesamtpaket dessen, was jetzt noch zu tun ist." Die Kanzlerin nannte unter anderem einen dauerhaften Stabilitätsmechanismus, der in der Europäischen Union wichtig sei. Deutschland und Griechenland seien sich einig, dass man für die Stabilität des Euros immer wieder gemeinsam in der EU und unter den Euro-Mitgliedsstaaten eintreten müsse.
 
Das Gespräch mit Papandreou war Teil einer Reihe von Gesprächen, die Merkel vor dem Treffen am 11. März führen will. Sie möchte bis dahin möglichst mit allen ihrer Kollegen noch einmal persönlich sprechen. Denn die Folgen der Euroschuldenkrise werden für die EU auch 2011 ein zentrales Thema bleiben.
 
Gesamtpaket zur Stärkung der Wirtschafts- und Währungsunion
 
Das informelle Treffen der Staats- und Regierungschefs der Eurozone ist eine wichtige Etappe zum nächsten Europäischen Rat Ende März 2011. Auf diesem Ratstreffen soll das Gesamtpaket zur Stärkung der ökonomischen und politischen Glaubwürdigkeit der Wirtschafts- und Währungsunion fertig gestellt werden.
 
Das Gesamtpaket enthält unter anderem Vorschläge zur wirtschaftspolitischen Steuerung der EU. Es enthält aber auch eine Bewertung der Fortschritte in den Euromitgliedsstaaten durch die Europäische Zentralbank.

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