40 Jahre diplomatische Beziehungen zwischen Deutschland und Israel
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v.r.n.l.: Botschafter Dr. Albert Spiegel, Herr Amir Gutfreund, Herr Dimitri Constans, Herr Thomas Medicis und Herr Ram Aviram
"Holocaust and National Disasters: Memories and Reconciliation -
A Third Generation Perspective" - eine Veranstaltung am 06. Juni 2005 in Kooperation der Botschaften der Bundesrepublik Deutschland und des Staates Israel in Athen sowie des Instituts für Internationale Beziehungen der Panteion Universität.
Anlässlich des 40. Jahrestages der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Israel fand am 06. Juni 2005 die Veranstaltung "Holocaust and National Disasters: Memories and Reconciliation - A Third Generation Perspective" in englischer Sprache statt. Unter der Moderation von Prof. Dimitrios Constas (Panteion-Universität) diskutierten der deutsche Journalist und Schriftsteller Dr. Thomas Medicus aus Berlin und der israelische Schriftsteller Amir Gutfreund aus Jerusalem über die Bedeutung der Vergangenheit für die Gegenwart aus ihren persönlichen Perspektiven. Auch der deutsche Botschafter, Herr Dr. Albert Spiegel, und der israelische Botschafter, Herr Ram Aviram, verfolgten die regen Diskussionen zwischen Gästen und Publikum während der Veranstaltung
Mit dem Titel „ Die Versöhnung zwischen Juden und Deutschen“ berichtete die griechische renomierte Tageszeitung KATHIMERINI über die Veranstaltung. Amir Gutfreund, Autor des Buches „Unser Holocaust“, habe 2 Wege zur Verarbeitung des Holocausts vorgeschlagen: Den der staatlichen Kooperation zwischen Israel und Deutschland und den der persönlichen, emotionalen Auseinandersetzung. Thomas Medicus habe in seinem Buch „In den Augen meines Großvaters“ die Literatur als Mittel der Beschäftigung mit dem Holocaust nach dem Ableben der Erlebnisgeneration angeführt. Durch die Rolle des Gedenkens seien die beiden zur gegenseitigen Akzeptanz und Versöhnung gekommen.