65 Jahre Kriegsende
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am Sonntag in Moskau an den Gedenkfeierlichkeiten zum 65. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges teilgenommen. Am 8. Mai 1945 war der 2. Weltkrieg mit der Kapitulation des Deutschen Reiches in Europa zu Ende gegangen.
Merkel war bereits am Samstagabend auf Einladung des russischen Präsidenten Dimitri Medwedew nach Moskau gereist. Neben der Bundeskanzlerin waren zahlreiche weitere ausländische Staats- und Regierungschefs in die russische Hauptstadt geladen. Zum offiziellen Programm gehörten unter anderem eine Militärparade auf dem Roten Platz und eine Kranzniederlegung am Grab des Unbekannten Soldaten.
In einer feierlichen Gedenkstunde erinnerte auch die Generalversammlung der Vereinten Nationen an des Ende des 2. Weltkrieges vor 65 Jahren. Deutschlands -Botschafter Peter Wittig gedachte der Opfer des Krieges und betonte die besondere Verantwortung, die sich für Deutschland auch gegenüber Israel aus der Geschichte ergebe. Nach Kriegsende habe der Westen Deutschlands die einzigartige Chance zu einem Neuanfang auf der Grundlage von Demokratie, Menschenwürde und Menschenrechten erhalten. Nach der friedlichen Revolution von 1989 konnten auch die Ostdeutschen und die Bürger unserer osteueropäischen Nachbarstaaten an diesen Werten teilhaben.
Heute sei Deutschland dankbar, dass es die Möglichkeit habe, den Prozess der europäischen Integration aktiv mitgestalten zu können.