Archiv Reden Artikel und Interviews 2012
Auf dieser Seite finden Sie alle Reden, Artikel und Interviews der Vormonate chronologisch geordnet.
Wir wollen Griechenland auf seinem Weg helfen. Wir wollen, dass Griechenland Teil der Eurozone bleibt. Bei den nun in Athen anstehenden Entscheidungen geht es deshalb nicht nur um die zukünftige Regierung Griechenlands. Es geht um ein Bekenntnis des griechischen Volkes zu Europa und zum Euro.
Pressemitteilung vom 15.05.2012
Aachen. In der größten Sorge um Griechenlands Zukunft in Europa haben junge Griechen den europäischen Jugendkarlspreis gewonnen. Karlspreisstiftung und Europaparlament zeichneten am Dienstag in Aachen das Medienprojekt «Europa vor Ort» als Sieger aus.
Griechen gewinnen Aachener Jugendkarlspreis
Westerwelle: Der Fiskalpakt gilt
Bundesaußenminister Guido Westerwelle bekräftigte in einer Regierungserklärung vor dem Deutschen Bundestag: "Der Fiskalpakt ist beschlossen, und er gilt." Damit sei das Ende der Schuldenpolitik in Europa vereinbart. Vereinbarungen könnten nicht durch neue Wahlen ungültig werden. Der Ratifizierungsprozess sei eingeleitet. Griechenland habe den Vertrag bereits ratifiziert. "Wir wollen die Euro-Zone zusammenhalten", sagte Westerwelle weiter. Die Zukunft Griechenlands in der Euro-Zone liege aber in den Händen Griechenlands. Wenn der verbindlich vereinbarte Reformweg verlassen werden sollte, dann sei die Auszahlung weiterer Gelder nicht mehr möglich. Dies sei nicht nur die Haltung der Bundesregierung, sondern auch die der Europäischen Kommission und des Präsidenten des Europäischen Parlaments, Martin Schulz.
Westerwelle: Der Fiskalpakt gilt
"Europas Weg aus der Krise: Wachstum durch Wettbewerbsfähigkeit"
Ein Wort zu Griechenland: Wir stehen zu unseren Hilfszusagen. Das bedeutet aber auch, dass die vereinbarten Reformen in Griechenland umgesetzt werden. Wir wollen die Euro-Zone zusammenhalten. Die Zukunft Griechenlands in der Euro-Zone liegt nun in den Händen Griechenlands. Wir wollen und werden Griechenland helfen. Griechenland muss sich aber auch helfen lassen wollen. Wenn der verbindlich vereinbarte Reformweg verlassen werden sollte, dann ist die Auszahlung weiterer Hilfstranchen nicht mehr möglich. Solidarität ist keine Einbahnstraße. Solidarität funktioniert nicht ohne Solidität. Was vereinbart ist, muss gelten.Das ist die Haltung der Bundesregierung, meine Damen und Herren Abgeordnete. Das ist die Haltung unserer europäischen Partner. Das ist übrigens auch die Haltung des Präsidenten der Europäischen Kommission, und das ist die Haltung des Präsidenten des Europäischen Parlaments.
Regierungserklärung Außenminister Westerwelles vor dem Deutschen Bundestag
Wachstumspakt für Europa
Außenminister Guido Westerwelle hat in seiner Regierungserklärung am 11. Mai im Bundestag betont, die Bundesregierung setze zur Bewältigung der Staatsschuldenkrise in Europa gleichermaßen auf Haushaltsdisziplin und auf Wachstumspolitik. "Wir kämpfen für Europa mit Pragmatismus und Weitsicht, mit Verstand und Herz", so Westerwelle.
Wachstumspakt für Europa
Betonen, was Europa zusammenhält
Außenminister Guido Westerwelle hat beim WDR Europaforum in Brüssel am 9. Mai den Wert und die große Bedeutung Europas unterstrichen. Er warb dafür, "in diesen Zeiten, in denen Europa so gefordert ist, mehr das zu betonen, was Europa zusammenhält und zusammenhalten sollte."
Betonen, was Europa zusammenhält
Eng miteinander verbunden
Wachstum und solide Haushalte sind kein Gegensatz - solide Haushalte sind die Grundlage für Wachstum. Das sagten übereinstimmend Bundeskanzlerin Angela Merkel und der slowenische Ministerpräsident Janez Janša bei ihrem Treffen in Berlin.
Eng miteinander verbunden
Staatsschulden abbauen - Wachstum stärken
Für die Bundesregierung steht die Bekämpfung der Finanz- und Schuldenkrise in Europa auf zwei Säulen: Haushalte sanieren und Wachstum stärken.
Staatsschulden abbauen - Wachstum stärken
Innerhalb des europäischen Hauses ist es inzwischen ein Routinevorgang, dass man einen Teil seines Lebens in einem anderen europäischen Land verbringt. Wir sollten aber noch einmal ganz klar sagen: Entscheidend ist, dass es hier in Griechenland Perspektiven gibt. Das was den Griechen in Zusammenhang mit den Rettungspaketen abverlangt wird, ist eine große Last. Die Regierung hat aber einen Reformkurs eingeschlagen, dem wir mit Respekt begegnen. Wenn diese Maßnahmen alle greifen, dann gibt es Wachstum und auch in Griechenland wieder mehr Arbeitsplätze.
Interview von Botschafter Wolfgang Dold in der Sonntagsausgabe der Tageszeitung Kathimerini vom 29.04.2012
In einer feierlichen Zeremonie am 24. April 2012, hat der neue Deutsche Botschafter in Griechenland, Herr Wolfgang Dold, dem Präsidenten der Hellenischen Republik, Herrn Dr. Karolos Papoulias, sein Beglaubigungsschreiben übergeben. Damit ist Herr Dold offiziell der neue Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Griechenland. Den neuen Aufgaben in Griechenland sieht der Botschafter mit Freude entgegen.
Neuer deutscher Botschafter in Griechenland
Der erfolgreiche Schuldenschnitt vom vergangenen Monat und das neue Hilfspaket der EU und des Internationalen Währungsfonds sind Wegmarken hin zur wirtschaftlichen Gesundung Griechenlands. Sie geben Griechenland Luft zum Atmen und eröffnen ihm die langfristige Perspektive, seine Staatsfinanzen zu sanieren und seine Wettbewerbsfähigkeit wiederzugewinnen. Bedeutsam ist das klare Signal: Griechenland bleibt Mitglied der Eurozone!
Gemeinsamer Beitrag der Außenminister Griechenlands und Deutschlands, Stavros Dimas und Guido Westerwelle
Vielen mag kaum mehr bewusst sein, dass ein Plan zur Energiezusammenarbeit die Geburtsstunde der Europäischen Union war. Heute aber steht Europa vor ganz neuen Aufgaben: Eine beispiellose Staatsschuldenkrise, eine Weltordnung im Umbruch und ein allgemein nachlassender Rückhalt für den Europagedanken. Um diese Bewährungsprobe zu bestehen, braucht das Projekt Europa dringend neue Energie.
Außenminister Westerwelle und EU-Kommissar Oettinger zur Zukunft Europas
Der Staatssekretär Jürgen Becker, hat auf einer hochrangig besetzten Energiekonferenz in Athen die Chancen für wirtschaftliches Wachstum, Innovation und neue Arbeitsplätze in den Märkten der Zukunft hervorgehoben, die mit dem Ausbau der Solarenergie in Griechenland verbunden sind. Im Mittelpunkt der Konferenz stand das Helios-Projekt. Ziel des Projektes ist es, den Ausbau der Solarenergie in Griechenland zu beschleunigen und darüber hinaus auch Solarstrom in andere europäische Mitgliedsstaaten zu exportieren.
Staatssekretär Becker: Ausbau der Solarenergie in Griechenland birgt Chancen für Wachstum und Innovation
Der Parlamentarische Staatssekretär im BMAS und Beauftragter für die Deutsch-Griechische Versammlung (DGV) Herr Hans-Joachim Fuchtel besucht diese Woche Athen. Herr Fuchtel wird dabei zusammen mit Herrn Dr. Wolfgang Schuster, Oberbürgermeister von Stuttgart, der in seiner Funktion als Präsident des Rates der Gemeinden und Regionen Europas ebenfalls in Athen erwartet wird, am 04. April an der Sitzung des Verbandes griechischer Städte und Gemeinden (KEDE) teilnehmen.
Der deutsche Beauftragte für die DGV zu Besuch in Athen
Meilenstein auf dem Weg der europäischen Integration
Die Abgeordneten des Deutschen Bundestags haben am 29. März in erster Lesung die Gesetzentwürfe zum Euro-Rettungsschirm ESM und zum europäischen Fiskalpakt beraten. Außenminister Westerwelle sagte in seiner Rede im Parlament, die Antwort auf die Krise sei "mehr Europa". Die Bundesregierung wolle Haushaltsdisziplin und Wachstum in Europa erreichen. Es gehe bei den Beratungen um einen "Meilenstein auf dem Weg der weiteren europäischen Integration".
Meilenstein auf dem Weg der europäischen Integration
Bundespräsident Joachim Gauck hat Seiner Exzellenz, dem Präsidenten der Hellenischen Republik, Herrn Karolos Papoulias, anlässlich des Unabhängigkeitstages der Hellenischen Republik am 25. März 2012 folgendes Glückwunschtelegramm gesandt:
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Rede nach der Vereidigung zum Bundespräsidenten
Der Philosoph Hans-Georg Gadamer war der Ansicht, nach den Erschütterungen der Geschichte erwarte speziell uns in Europa eine „wahre Schule“ des Miteinanders auf engstem Raum. „Mit dem Anderen leben, als der Andere des Anderen leben.“ Darin sah er die ethische und politische Aufgabe Europas. Dieses Ja zu Europa gilt es nun ebenfalls zu bewahren. Gerade in Krisenzeiten ist die Neigung, sich auf die Ebene des Nationalstaats zu flüchten, besonders ausgeprägt. Das europäische Miteinander ist aber ohne den Lebensatem der Solidarität nicht gestaltbar.Gerade in der Krise heißt es deshalb: Wir wollen mehr Europa wagen.
Rede nach der Vereidigung zum Bundespräsidenten im Deutschen Bundestag
Mit einem der besten Ergebnisse bei einer Bundespräsidentenwahl ist Joachim Gauck am 18. März 2012 in Berlin zum neuen Staatsoberhaupt der Bundesrepublik Deutschland gewählt worden. 991 von 1228 gültigen Stimmen entfielen auf Gauck – mit überwältigender Mehrheit stimmten die Wahlleute der 15. Bundesversammlung gleich im ersten Wahlgang für Gauck als neuen ersten Mann im Staat.
Joachim Gauck neuer Bundespräsident
Griechenland: Erfolgreicher Schuldenschnitt
Der Weg ist frei für die Umschuldung Griechenlands. Eine ausreichende Mehrheit privater Gläubiger signalisierte ihre Teilnahme am Umschuldungsprogramm. Durch den Verzicht von Banken, Versicherungen und Fonds auf rund 107 Milliarden Euro sinken die Schulden Griechenlands bei privaten Gläubigern um gut die Hälfte.
Griechenland: Erfolgreicher Schuldenschnitt
Der griechische Minister für Kultur und Tourismus, Pavlos Geroulanos, und der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesarbeitsministerium, Hans-Joachim Fuchtel, teilen mit: Tourismus verbindet - Partnerschaft leben – zu Freunden reisen!
ITB-Forum für deutsch-griechische Know-how Partnerschaften
"Wichtiger europapolitischer Integrationsschritt"
Das Bundeskabinett hat die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass der europäische Fiskalpakt in Deutschland umgesetzt werden kann. Am 7. März beschloss es den Gesetzesentwurf, mit dem die strengeren Haushaltsregeln in deutsches Recht umgesetzt werden sollen. Außenminister Westerwelle sprach von einer "richtigen Weichenstellung hin zu mehr Europa". Nun müssen noch Bundestag und Bundesrat das Gesetz mit Zwei-Drittel-Mehrheit annehmen.
"Wichtiger europapolitischer Integrationsschritt"
Ein Vertrag für mehr Stabilität in der Wirtschafts- und Währungsunion
Die Staats- und Regierungschefs der Euroländer und weiterer acht EU-Staaten haben am 2. März den sogenannten Fiskalvertrag unterzeichnet. Jetzt muss Deutschland diesen Vertrag ratifizieren. Dazu beschloss das Bundeskabinett einen Gesetzentwurf.
Ein Vertrag für mehr Stabilität in der Wirtschafts- und Währungsunion
Merkel: Unterzeichnung des Fiskalpaktes ist starkes Signal
Im Rahmen des Europäischen Rats in Brüssel haben 25 Staats- und Regierungschefs den Fiskalpakt unterzeichnet. Bundeskanzlerin Angela Merkel bezeichnete dies als "Meilenstein in der Geschichte der Europäischen Union."
Merkel: Unterzeichnung des Fiskalpaktes ist starkes Signal
Das Vertrauen in Europa stärken und den Menschen den Wert Europas neu bewusst machen - dazu soll das neue Konzept zur Europa-Kommunikation des Auswärtigen Amts beitragen. Das Konzept "Europa erklären - Europa diskutieren" basiert auf der Annahme, dass derzeit eine "Prägephase Europas" stattfindet. In dem Papier heißt es: "Das Deutschlandbild in Europa, das Europabild in Deutschland und das Europabild in der Welt werden in diesen Monaten auf Jahre hinaus geprägt."
Neues Konzept zur Europakommunikation
Bundestag beschließt Griechenlandhilfe
Der Bundestag hat den weiteren Hilfen für Griechenland mit großer Mehrheit zugestimmt. Die Eurostaaten wollen dem Land bis 2014 weitere Finanzhilfen von maximal 130 Milliarden Euro gewähren. Grundlage für die Hilfe ist ein Schuldenschnitt mit den privaten Gläubigern Griechenlands von über 50 Prozent.
Bundestag beschließt Griechenlandhilfe
Merkel: Hilfen für Griechenland - Chancen nutzen
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in einer Regierungserklärung vor dem Bundestag eindringlich für die Zustimmung zu dem zweiten Rettungspaket für Griechenland geworben.
Merkel: Hilfen für Griechenland - Chancen nutzen
Wirtschaftliches Wachstum in Europa stimulieren
Bundeskanzlerin Merkel und der luxemburgische Premierminister Juncker haben über den kommenden Europäischen Rat gesprochen. Im Mittelpunkt stehe die Frage, wie wirtschaftliches Wachstum stimuliert werden könne, sagte Merkel.
Wirtschaftliches Wachstum in Europa stimulieren
Wie können wir Europas angeschlagene Volkswirtschaften wieder in Gang bringen? Diese Frage stellt sich derzeit auf dramatische Weise in Griechenland. Sie stellt sich aber auch in allen anderen Ländern, die in den Strudel der Staatsschuldenkrise geraten sind. Von einer überzeugenden Antwort auf diese Frage hängt mehr ab als das wirtschaftliche Wohl und Wehe Europas. Der Zusammenhalt europäischer Gesellschaften, die Stabilität der Demokratien, die Zukunft des europäischen Projekts – unendlich viel steht auf dem Spiel, wenn es uns nicht gelingt, das Wachstum in Europa wieder anzukurbeln.
Neuausrichtung der Regionalförderung
Zweites Hilfsprogramm für Griechenland nimmt erste Hürde
Einigung in der Eurogruppe: Wirtschafts- und Finanzminister verständigen sich auf die Voraussetzungen für eine weitere finanzielle Unterstützung Griechenlands und leiten eine Beteiligung des Privatsektors bei der Schuldenrückführung des Landes ein.
Zweites Hilfsprogramm für Griechenland nimmt erste Hürde
Zweites Hilfsprogramm für Griechenland steht
Das Gesamtpaket für ein neues Griechenlandprogramm ist unter Dach und Fach. Die Obergrenze bleibt bei 130 Milliarden Euro. Die Gläubigerbeteiligung liegt mit 53,5 Prozent etwas höher als ursprünglich ins Auge gefasst.
Zweites Hilfsprogramm für Griechenland steht
Europa ist Vielfalt und Einheit
Alles was gut für Europa ist, ist gut für Deutschland, alles was schlecht für Europa ist, ist auch schlecht für Deutschland. Diese Erkenntnis müssen wir verantwortungsvoll umsetzen. Das geht nur gemeinsam mit allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Europa ist Einheit und Vielfalt.
Europa ist Vielfalt und Einheit
Europas Einheit soll spürbarer werden
Die Bundeskanzlerin wünscht der jungen Generation, dass Europas Einheit für sie noch spürbarer wird. Vor allem gelte es, Freiheit und Demokratie zu verteidigen, sagt Merkel in einem Gespräch über das Europa von morgen.
Europas Einheit soll spürbarer werden
Telefonkonferenz von Bundeskanzlerin Merkel, dem italienischen Ministerpräsidenten Monti und dem griechischen Ministerpräsidenten Papademos
Der Sprecher der Bundesregierung, Steffen Seibert, teilt mit: Bundeskanzlerin Angela Merkel, der italienische Ministerpräsident Mario Monti und der griechische Ministerpräsident Lukas Papademos haben am Mittag in einer Telefonkonferenz über die Lage in der Eurozone und die Bemühungen um ein zweites Hilfsprogramm für Griechenland gesprochen. Die drei Regierungschefs sind zuversichtlich, dass die Finanzminister am Montag in der Eurogruppe eine Lösung für ausstehende Fragen finden und so einen Beitrag zur Stabilisierung Griechenlands leisten können.
Telefonkonferenz von Bundeskanzlerin Merkel, dem italienischen Ministerpräsidenten Monti und dem griechischen Ministerpräsidenten Papademos
Schattenbanken: nächste Aufgabe für G20
Wie sollen die Finanzmärkte weltweit reguliert sein? Hierzu legte die Expertenkommission „Neue Finanzmarktarchitektur“ – so genannte Issing-Kommission – der Bundesregierung ihre abschließende Expertise zum Aufbau einer neuen Finanzmarktarchitektur vor.
Schattenbanken: nächste Aufgabe für G20
Bundesregierung begrüßt griechische Sparmaßnahmen
Die Bundesregierung begrüßt die Billigung eines neuen umfangreichen Sparpakets im griechischen Parlament. Bundeskanzlerin Angela Merkel bezeichnete den Beschluss als "sehr wichtig".
Bundesregierung begrüßt griechische Sparmaßnahmen
Bundesaußenminister Westerwelle begrüßt Entscheidungen des griechischen Parlaments
Außenminister Westerwelle zu den Entscheidungen in Athen: "Ich begrüße die Entscheidungen des griechischen Parlaments. Sie sind ein erster wesentlicher Schritt auf dem richtigen Weg. Jetzt geht aber die eigentliche, schwierige Arbeit mit der Umsetzung der vereinbarten Reformen erst los. Sie ist die entscheidende Voraussetzung dafür, dass Deutschland und die anderen Euro-Partner Griechenland mit einem weiteren Rettungspaket zur Seite stehen können. Der Einstieg in die Umsetzung ist jetzt entscheidend."
Westerwelle begrüßt Entscheidungen des griechischen Parlaments / Umsetzung jetzt entscheidend
Die Krise Schritt für Schritt überwinden
Im Interview mit der Passauer Neue Presse spricht Bundeskanzlerin Angela Merkel über die Überwindung der Euro-Krise und die Verschuldung Griechenlands. Weiterhin geht es um die Situation in Syrien und im Iran. Die Kanzlerin beantwortet zudem innenpolitische Fragen zu einem NPD-Verbotsverfahren.
Die Krise Schritt für Schritt überwinden
Europas Weg in die Zukunft
Bundeskanzlerin Angela Merkel versteht die gegenwärtige Krise „als eine Art Weckruf, die strukturellen Ursachen dieser Krise zu beheben". Der Weg werde schwierig, aber er müsse beschritten werden.
Europas Weg in die Zukunft
Deutschland und Frankreich: Vorreiter für ein starkes Europa
Im Zentrum des 14. Deutsch-Französischen Ministerrats standen einmal mehr Finanz- und Wirtschaftsfragen. Doch auch die Situation in Syrien und Griechenland bestimmten die Gespräche.
Deutschland und Frankreich: Vorreiter für ein starkes Europa
Griechenland setzt zur Überwindung seiner Krise auf den Tourismus, und der Bundestag will den Mittelmeerstaat darin unterstützen. Beim griechisch-deutschen Tourismusforum am Montag, 6. Februar 2012, im Bundestag konzentrierten sich die Teilnehmer unter anderem auf neue Initiativen im Jugendtourismus und den Ausbau von Städtepartnerschaften.
Plädoyer für mehr Know-how-Städtepartnerschaften
Der Internationale Gerichtshof hat entschieden, dass Deutschland nicht vor ausländischen Gerichten auf Entschädigung für NS-Kriegsverbrechen verklagt werden kann. Außenminister Westerwelle begrüßte, dass nun Rechtssicherheit herrsche und betonte, das Verfahren richte sich nicht gegen die Opfer des Nationalsozialismus.
IGH-Urteil zur Klärung des Grundsatzes der Staatenimmunität
Frau Anastasia Gavra ist eine junge, engagierte Deutschlehrerin am 2. Gymnasium in Glyka Nera. Mit ihrem motivierenden Deutschunterricht wurde Sie 2006 die erste Gewinnerin des seither jährlich verliehenen Deutschlehrerpreises. Damit Frau Gavra den Deutschunterricht in Zukunft noch interessanter und abwechslungsreicher gestalten kann, freut sich die Botschaft, ihr einen Laptop zur Verfügung stellen zu können.
Laptop für den Deutschunterricht
EU einigt sich auf Fiskalvertrag
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat das informelle Treffen des Europäischen Rates als "ergebnis- und erfolgreich" bezeichnet. Die Einigung auf einen Fiskalvertrag sei ein wichtiger Schritt zu einer Stabilitätsunion.
EU einigt sich auf Fiskalvertrag
Wachstum und Beschäftigung fördern
Um die zentralen Themen Wachstum und Beschäftigung geht es in Brüssel. Dort kamen die Mitglieder des Europäischen Rates zu einer informellen Tagung zusammen. Im Fokus stehen zudem abschließende Vereinbarungen zum Fiskalpakt.
Wachstum und Beschäftigung fördern
Merkel: Europa ist unser Glück
Auf dem Weg zu mehr Wachstum in Europa hat Bundeskanzlerin Angela Merkel zu mehr Privatisierung aufgerufen. Im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung setzt sie sich zudem für eine konsequente Haushaltspolitik ein. Wenn man einander Schuldenabbau und solides Haushalten versprochen habe, müsse dies auch durchsetzbar sein, sagte Merkel.
Merkel: Europa ist unser Glück
Mehr Europa wagen
Staatsschulden senken, Wettbewerbsfähigkeit erhöhen und funktionierende politische Strukturen schaffen - das seien die Lehren aus der Finanz- und Wirtschaftskrise. Dazu sei nicht weniger, sondern mehr Europa notwendig. Mit dieser Forderung eröffnete Bundeskanzlerin Angela Merkel das diesjährige Weltwirtschaftsforum in Davos.
Mehr Europa wagen
Die Schuldenkrise ist zur tiefsten Vertrauenskrise in der Geschichte der Europäischen Union geworden. Bürger und Anleger fragen sich: Tut Europa genug, um zu verhindern, dass sich die Krise weiter zuspitzt? Überfordern wir Deutsche unsere Partner mit den strengen Bedingungen für mehr Haushaltsdisziplin? Vernachlässigen wir darüber das Thema Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit in Europa?
Wachstum durch Wettbewerbsfähigkeit
Euro-Länder ziehen dauerhaften Rettungsschirm vor
Die Finanzminister der Euro-Länder haben sich auf einen Vertrag für den dauerhaften Rettungsschirm ESM geeinigt. ESM und Fiskalpakt werden miteinander verknüpft. Die Obergrenze von 500 Milliarden Euro bleibt erhalten.
Euro-Länder ziehen dauerhaften Rettungsschirm vor
Vertrauen der Eurozone zurückgewinnen
Bundeskanzlerin Angela Merkel und der belgische Premierministers Elio Di Rupo haben in Berlin über die Europäische Agenda gesprochen. Auch der anstehende EU-Rat in Brüssel am 30. Januar war Thema. Es bestehe Einigkeit, den Fiskalpakt weiterzuentwickeln, sagte Merkel.
Merkel: Vertrauen der Eurozone zurückgewinnen
Anlässlich des Deutsch-Französischen Tags am 22. Januar wurde ein gemeinsamer Artikel der französischen und deutschen Botschafter in Griechenland, Herr Jean Loup Kuhn-Delforge und Dr. Roland Michael Wegener, zum Thema "Die Verantwortung Deutschlands und Frankreichs gegenüber Europa" in der griechischen Tageszeitung "Kathimerini" veröffentlicht.
Die Verantwortung Deutschlands und Frankreichs gegenüber Europa
Intensität und Vielfalt der deutsch-französischen Zusammenarbeit sind in Politik und Handel, Bildung und Kultur beispiellos. Seit mehr als fünfzig Jahren ist die Zusammenarbeit auf der Grundlage einer historischen Aussöhnung zweier Länder gewachsen, die einst Kriegsgegner waren; gleichzeitig gehörte sie zu den Kernthemen der europäischen Integration und wirkte als deren Antriebskraft.
Elysée-Vertrag feiert seinen 49. Geburstag
"Der Euro und Europas Zukunft"
Außenminister Westerwelle hielt am 20. Januar 2012 bei der Brookings Institution in Washington D.C. die folgende Rede zum Euro und der Zukunft Europas: ("The Euro and the Future of Europe")
"Der Euro und Europas Zukunft"
Außenminister Westerwelle in Washington
Vom Arabischen Frühling über die Lage in Iran und Syrien hin zu allgemeinen sicherheitspolitischen Fragen - vielfältige Themen bestimmten die Washington-Reise von Außenminister Guido Westerwelle. Ebenfalls zentral: die Staatsschuldenkrise in Europa und die Stabilität des Euro.
Außenminister Westerwelle in Washington
Der deutsche Außenminister spricht exklusiv mit Tassos Telloglou für die „New Folders“
In seinem einzigen Interview während seines kurzen Besuchs in Griechenland, hat Guido Westerwelle die Fragen von Tassos Telloglou beantwortet: Über den Verbleib des Landes in der Eurozone, die Verhandlungen über den Schuldenschnitt, die Fehler des griechischen Sanierungsprogramms, aber auch ob Berlin bereit ist, seine Hilfe an Europa zu erhöhen.
Der deutsche Außenminister spricht exklusiv mit Tassos Telloglou für die „New Folders“
Außenminister Guido Westerwelle ist am 15. Januar zu politischen Gesprächen nach Athen gereist. Im Mittelpunkt der Reise stand die Überwindung der Finanzkrise in Griechenland. Westerwelle kam in Athen mit Premierminister Lucas Papademos und Außenminister Stavros Dimas zusammen. Außerdem traf er den Vorsitzenden der konservativ-bürgerlichen Oppositionspartei Nea Dimokratia, Antonis Samaras.
Botschaft der Erwartung und Ermutigung
Schulterschluss für den Euro
Deutschland und Frankreich wollen gemeinsam den Euro stärken. Die Regierungschefs beider Länder haben in Berlin den Gipfel des Europäischen Rates Ende Januar 2012 vorbereitet. Auch Italien will seinen Beitrag für einen stabilen Euro leisten.
Schulterschluss für den Euro
Enge Zusammenarbeit mit Italien
Bundeskanzlerin Angela Merkel und der neue italienische Ministerpräsident Mario Monti sind sich in Wirtschaftsfragen einig. Merkel würdigte Roms Anstrengungen zur Verbesserung des nationalen Haushaltes.
Enge Zusammenarbeit mit Italien
Schulterschluss für den Euro
Deutschland und Frankreich wollen gemeinsam den Euro aus der Krise bringen. Die Regierungschefs beider Länder haben in Berlin den Gipfel des Europäischen Rates am 30. Januar 2012 vorbereitet. Bundeskanzlerin Angela Merkel kündigte an, weiter für die Einführung einer Finanztransaktionssteuer zu kämpfen.
Schulterschluss für den Euro
Bundesaußenminister Westerwelle im Gespräch über die neue finanzpolitische Stabilität der EU und das Ziel einer Politischen Union in Europa.
Herr Minister, Europa betreibt seit Monaten finanzpolitisches Krisenmanagement – wie aber sieht eine langfristig tragfähige Lösung aus?
Wir entwickeln die Europäische Union jetzt zur Stabilitätsunion weiter. Das haben wir auf dem Europäischen Rat am 9. Dezember 2011 beschlossen.
"Europa wird enger zusammenwachsen"
Schäuble: Der Euro ist und bleibt stabil
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble spricht im Interview mit der Bild-Zeitung über die Überwindung der Schulden-Krise: "Wir müssen jetzt eine Stabilitätsunion schaffen, damit künftig die europäischen Regeln der Finanzpolitik wirklich durchgesetzt werden können."
Schäuble: Der Euro ist und bleibt stabil
Dänemark hat EU-Ratspräsidentschaft übernommen
Dänemark hat am 1. Januar 2012 den Vorsitz im Ministerrat der Europäischen Union von Polen übernommen. Es ist bereits das siebte Mal seit dem Beitritt Dänemarks, dass das Land die Ratspräsidentschaft innehat.
Dänemark hat EU-Ratspräsidentschaft übernommen
Neujahrsansprache der Bundeskanzlerin
Das Jahr 2011 sei ein Jahr tiefgreifender Veränderungen gewesen, sagt Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrer Neujahresansprache. Dennoch hätten die Menschen in Deutschland Grund zur Zuversicht. Es seien heute so wenig Menschen arbeitslos wie seit 20 Jahren nicht.
Merkel: Deutschland lebt von der Tatkraft der Menschen