Archiv Reden Artikel und Interviews 2012

Auf dieser Seite finden Sie alle Reden, Artikel und Interviews der Vormonate chronologisch geordnet.

Bundesaußenminister Guido Westerwelle

Bei den in Athen jetzt anstehenden Entscheidungen geht es um ein Bekenntnis zu Europa und zum Euro

Wir wollen Griechenland auf seinem Weg helfen. Wir wollen, dass Griechenland Teil der Eurozone bleibt. Bei den nun in Athen anstehenden Entscheidungen geht es deshalb nicht nur um die zukünftige Regierung Griechenlands. Es geht um ein Bekenntnis des griechischen Volkes zu Europa und zum Euro.

Griechen gewinnen Aachener Jugendkarlspreis

Aachen. In der größten Sorge um Griechenlands Zukunft in Europa haben junge Griechen den europäischen Jugendkarlspreis gewonnen. Karlspreisstiftung und Europaparlament zeichneten am Dienstag in Aachen das Medienprojekt «Europa vor Ort» als Sieger aus.

Bundestag

Westerwelle: Der Fiskalpakt gilt

Bundesaußenminister Guido Westerwelle bekräftigte in einer Regierungserklärung vor dem Deutschen Bundestag: "Der Fiskalpakt ist beschlossen, und er gilt." Damit sei das Ende der Schuldenpolitik in Europa vereinbart. Vereinbarungen könnten nicht durch neue Wahlen ungültig werden. Der Ratifizierungsprozess sei eingeleitet. Griechenland habe den Vertrag bereits ratifiziert. "Wir wollen die Euro-Zone zusammenhalten", sagte Westerwelle weiter. Die Zukunft Griechenlands in der Euro-Zone liege aber in den Händen Griechenlands. Wenn der verbindlich vereinbarte Reformweg verlassen werden sollte, dann sei die Auszahlung weiterer Gelder nicht mehr möglich. Dies sei nicht nur die Haltung der Bundesregierung, sondern auch die der Europäischen Kommission und des Präsidenten des Europäischen Parlaments, Martin Schulz.

Westerwelle at Bundestag

"Europas Weg aus der Krise: Wachstum durch Wettbewerbsfähigkeit"

Ein Wort zu Griechenland: Wir stehen zu unseren Hilfszusagen. Das bedeutet aber auch, dass die vereinbarten Reformen in Griechenland umgesetzt werden. Wir wollen die Euro-Zone zusammenhalten. Die Zukunft Griechenlands in der Euro-Zone liegt nun in den Händen Griechenlands. Wir wollen und werden Griechenland helfen. Griechenland muss sich aber auch helfen lassen wollen. Wenn der verbindlich vereinbarte Reformweg verlassen werden sollte, dann ist die Auszahlung weiterer Hilfstranchen nicht mehr möglich. Solidarität ist keine Einbahnstraße. Solidarität funktioniert nicht ohne Solidität. Was vereinbart ist, muss gelten.Das ist die Haltung der Bundesregierung, meine Damen und Herren Abgeordnete. Das ist die Haltung unserer europäischen Partner. Das ist übrigens auch die Haltung des Präsidenten der Europäischen Kommission, und das ist die Haltung des Präsidenten des Europäischen Parlaments.

Bundestag

Wachstumspakt für Europa

Außenminister Guido Westerwelle hat in seiner Regierungserklärung am 11. Mai im Bundestag betont, die Bundesregierung setze zur Bewältigung der Staatsschuldenkrise in Europa gleichermaßen auf Haushaltsdisziplin und auf Wachstumspolitik. "Wir kämpfen für Europa mit Pragmatismus und Weitsicht, mit Verstand und Herz", so Westerwelle.

Europa forum

Betonen, was Europa zusammenhält

Außenminister Guido Westerwelle hat beim WDR Europaforum in Brüssel am 9. Mai den Wert und die große Bedeutung Europas unterstrichen. Er warb dafür, "in diesen Zeiten, in denen Europa so gefordert ist, mehr das zu betonen, was Europa zusammenhält und zusammenhalten sollte."

Merkel empfängt Jansa

Eng miteinander verbunden

Wachstum und solide Haushalte sind kein Gegensatz - solide Haushalte sind die Grundlage für Wachstum. Das sagten übereinstimmend Bundeskanzlerin Angela Merkel und der slowenische Ministerpräsident Janez Janša bei ihrem Treffen in Berlin.

Staatsschulden abbauen - Wachstum stärken

Für die Bundesregierung steht die Bekämpfung der Finanz- und Schuldenkrise in Europa auf zwei Säulen: Haushalte sanieren und Wachstum stärken.

Botschafter Wolfgang Dold

Wir begegnen dem eingeschlagenen Reformkurs mit Respekt

Innerhalb des europäischen Hauses ist es inzwischen ein Routinevorgang, dass man einen Teil seines Lebens in einem anderen europäischen Land verbringt. Wir sollten aber noch einmal ganz klar sagen: Entscheidend ist, dass es hier in Griechenland Perspektiven gibt. Das was den Griechen in Zusammenhang mit den Rettungspaketen abverlangt wird, ist eine große Last. Die Regierung hat aber einen Reformkurs eingeschlagen, dem wir mit Respekt begegnen. Wenn diese Maßnahmen alle greifen, dann gibt es Wachstum und auch in Griechenland wieder mehr Arbeitsplätze.

Botschafter Wolfgang Dold

Neuer deutscher Botschafter in Griechenland

In einer feierlichen Zeremonie am 24. April 2012, hat der neue Deutsche Botschafter in Griechenland, Herr Wolfgang Dold, dem Präsidenten der Hellenischen Republik, Herrn Dr. Karolos Papoulias, sein Beglaubigungsschreiben übergeben. Damit ist Herr Dold offiziell der neue Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Griechenland. Den neuen Aufgaben in Griechenland sieht der Botschafter mit Freude entgegen.

German Foreign Minister Guido Westerwelle, right, and his counterpart from Greece, Stavros Dimas, left, shake hands after a news conference as part of a meeting at the guest house of the Foreign Office, Vila Borsig, in Berlin, Germany, Tuesday, Nov. 29, 2011.

Deutschland und Griechenland: Vertrauen in die Zukunft

Der erfolgreiche Schuldenschnitt vom vergangenen Monat und das neue Hilfspaket der EU und des Internationalen Währungsfonds sind Wegmarken hin zur wirtschaftlichen Gesundung Griechenlands. Sie geben Griechenland Luft zum Atmen und eröffnen ihm die langfristige Perspektive, seine Staatsfinanzen zu sanieren und seine Wettbewerbsfähigkeit wiederzugewinnen. Bedeutsam ist das klare Signal: Griechenland bleibt Mitglied der Eurozone!

Technologiepark Berlin-Adlershof

Das Projekt Europa braucht neue Energie

Vielen mag kaum mehr bewusst sein, dass ein Plan zur Energiezusammenarbeit die Geburtsstunde der Europäischen Union war. Heute aber steht Europa vor ganz neuen Aufgaben: Eine beispiellose Staatsschuldenkrise, eine Weltordnung im Umbruch und ein allgemein nachlassender Rückhalt für den Europagedanken. Um diese Bewährungsprobe zu bestehen, braucht das Projekt Europa dringend neue Energie.

Helios-Projekt im Mittelpunkt von Energiekonferenz in Athen

Der Staatssekretär Jürgen Becker, hat auf einer hochrangig besetzten Energiekonferenz in Athen die Chancen für wirtschaftliches Wachstum, Innovation und neue Arbeitsplätze in den Märkten der Zukunft hervorgehoben, die mit dem Ausbau der Solarenergie in Griechenland verbunden sind. Im Mittelpunkt der Konferenz stand das Helios-Projekt. Ziel des Projektes ist es, den Ausbau der Solarenergie in Griechenland zu beschleunigen und darüber hinaus auch Solarstrom in andere europäische Mitgliedsstaaten zu exportieren.

Hans-Joachim Fuchtel, parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Arbeit und Soziales

Der deutsche Beauftragte für die DGV zu Besuch in Athen

Der Parlamentarische Staatssekretär im BMAS und Beauftragter für die Deutsch-Griechische Versammlung (DGV) Herr Hans-Joachim Fuchtel besucht diese Woche Athen. Herr Fuchtel wird dabei zusammen mit Herrn Dr. Wolfgang Schuster, Oberbürgermeister von Stuttgart, der in seiner Funktion als Präsident des Rates der Gemeinden und Regionen Europas ebenfalls in Athen erwartet wird, am 04. April an der Sitzung des Verbandes griechischer Städte und Gemeinden (KEDE) teilnehmen.

Der Euro soll stabil bleiben

Meilenstein auf dem Weg der europäischen Integration

Die Abgeordneten des Deutschen Bundestags haben am 29. März in erster Lesung die Gesetzentwürfe zum Euro-Rettungsschirm ESM und zum europäischen Fiskalpakt beraten. Außenminister Westerwelle sagte in seiner Rede im Parlament, die Antwort auf die Krise sei "mehr Europa". Die Bundesregierung wolle Haushaltsdisziplin und Wachstum in Europa erreichen. Es gehe bei den Beratungen um einen "Meilenstein auf dem Weg der weiteren europäischen Integration".

Das Rednerpult des Bundespräsidenten

Pressemitteilung

Bundespräsident Joachim Gauck hat Seiner Exzellenz, dem Präsidenten der Hellenischen Republik, Herrn Karolos Papoulias, anlässlich des Unabhängigkeitstages der Hellenischen Republik am 25. März 2012 folgendes Glückwunschtelegramm gesandt:

Joachim Gauck

Re­de nach der Ver­ei­di­gung zum Bun­des­prä­si­den­ten

Der Philosoph Hans-Georg Gadamer war der Ansicht, nach den Erschütterungen der Geschichte erwarte speziell uns in Europa eine „wahre Schule“ des Miteinanders auf engstem Raum. „Mit dem Anderen leben, als der Andere des Anderen leben.“ Darin sah er die ethische und politische Aufgabe Europas. Dieses Ja zu Europa gilt es nun ebenfalls zu bewahren. Gerade in Krisenzeiten ist die Neigung, sich auf die Ebene des Nationalstaats zu flüchten, besonders ausgeprägt. Das europäische Miteinander ist aber ohne den Lebensatem der Solidarität nicht gestaltbar.Gerade in der Krise heißt es deshalb: Wir wollen mehr Europa wagen.

Joachim Gauck

Joachim Gauck mit großer Mehrheit zum Bundespräsidenten gewählt

Mit einem der besten Ergebnisse bei einer Bundespräsidentenwahl ist Joachim Gauck am 18. März 2012 in Berlin zum neuen Staatsoberhaupt der Bundesrepublik Deutschland gewählt worden. 991 von 1228 gültigen Stimmen entfielen auf Gauck – mit überwältigender Mehrheit stimmten die Wahlleute der 15. Bundesversammlung gleich im ersten Wahlgang für Gauck als neuen ersten Mann im Staat.

Griechische 1-Euro-Münze auf Europaflagge

Griechenland: Erfolgreicher Schuldenschnitt

Der Weg ist frei für die Umschuldung Griechenlands. Eine ausreichende Mehrheit privater Gläubiger signalisierte ihre Teilnahme am Umschuldungsprogramm. Durch den Verzicht von Banken, Versicherungen und Fonds auf rund 107 Milliarden Euro sinken die Schulden Griechenlands bei privaten Gläubigern um gut die Hälfte.

Griechenland auf der ITB in BERLIN

Tourismus verbindet - Partnerschaft leben – zu Freunden reisen!

Der griechische Minister für Kultur und Tourismus, Pavlos Geroulanos, und der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesarbeitsministerium, Hans-Joachim Fuchtel, teilen mit: Tourismus verbindet - Partnerschaft leben – zu Freunden reisen!

Der Euro soll stabil bleiben

"Wichtiger europapolitischer Integrationsschritt"

Das Bundeskabinett hat die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass der europäische Fiskalpakt in Deutschland umgesetzt werden kann. Am 7. März beschloss es den Gesetzesentwurf, mit dem die strengeren Haushaltsregeln in deutsches Recht umgesetzt werden sollen. Außenminister Westerwelle sprach von einer "richtigen Weichenstellung hin zu mehr Europa". Nun müssen noch Bundestag und Bundesrat das Gesetz mit Zwei-Drittel-Mehrheit annehmen.

Pakt für den Euro

Ein Vertrag für mehr Stabilität in der Wirtschafts- und Währungsunion

Die Staats- und Regierungschefs der Euroländer und weiterer acht EU-Staaten haben am 2. März den sogenannten Fiskalvertrag unterzeichnet. Jetzt muss Deutschland diesen Vertrag ratifizieren. Dazu beschloss das Bundeskabinett einen Gesetzentwurf.

Merkel: Unterzeichnung des Fiskalpaktes ist starkes Signal

Merkel: Unterzeichnung des Fiskalpaktes ist starkes Signal

Im Rahmen des Europäischen Rats in Brüssel haben 25 Staats- und Regierungschefs den Fiskalpakt unterzeichnet. Bundeskanzlerin Angela Merkel bezeichnete dies als "Meilenstein in der Geschichte der Europäischen Union."

Schülerinnen pusten bei der Eröffnung der Europawoche in Hamburg Luftballons mit den EU-Sternen auf.

Deutschland in Europa

Das Vertrauen in Europa stärken und den Menschen den Wert Europas neu bewusst machen - dazu soll das neue Konzept zur Europa-Kommunikation des Auswärtigen Amts beitragen. Das Konzept "Europa erklären - Europa diskutieren" basiert auf der Annahme, dass derzeit eine "Prägephase Europas" stattfindet. In dem Papier heißt es: "Das Deutschlandbild in Europa, das Europabild in Deutschland und das Europabild in der Welt werden in diesen Monaten auf Jahre hinaus geprägt."

Bundestag berät über Finanzhilfen für Griechenland

Bundestag beschließt Griechenlandhilfe

Der Bundestag hat den weiteren Hilfen für Griechenland mit großer Mehrheit zugestimmt. Die Eurostaaten wollen dem Land bis 2014 weitere Finanzhilfen von maximal 130 Milliarden Euro gewähren. Grundlage für die Hilfe ist ein Schuldenschnitt mit den privaten Gläubigern Griechenlands von über 50 Prozent.

GERMANY-BERLIN-MERKEL-PARLIAMENT VOTE-GREECE

Merkel: Hilfen für Griechenland - Chancen nutzen

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in einer Regierungserklärung vor dem Bundestag eindringlich für die Zustimmung zu dem zweiten Rettungspaket für Griechenland geworben.

Merkel before the EU Summit

Wirtschaftliches Wachstum in Europa stimulieren

Bundeskanzlerin Merkel und der luxemburgische Premierminister Juncker haben über den kommenden Europäischen Rat gesprochen. Im Mittelpunkt stehe die Frage, wie wirtschaftliches Wachstum stimuliert werden könne, sagte Merkel.

Westerwelle zu Libyen

Neuausrichtung der Regionalförderung

Wie können wir Europas angeschlagene Volkswirtschaften wieder in Gang bringen? Diese Frage stellt sich derzeit auf dramatische Weise in Griechenland. Sie stellt sich aber auch in allen anderen Ländern, die in den Strudel der Staatsschuldenkrise geraten sind. Von einer überzeugenden Antwort auf diese Frage hängt mehr ab als das wirtschaftliche Wohl und Wehe Europas. Der Zusammenhalt europäischer Gesellschaften, die Stabilität der Demokratien, die Zukunft des europäischen Projekts – unendlich viel steht auf dem Spiel, wenn es uns nicht gelingt, das Wachstum in Europa wieder anzukurbeln.

Zweites Hilfsprogramm für Griechenland nimmt erste Hürde

Einigung in der Eurogruppe: Wirtschafts- und Finanzminister verständigen sich auf die Voraussetzungen für eine weitere finanzielle Unterstützung Griechenlands und leiten eine Beteiligung des Privatsektors bei der Schuldenrückführung des Landes ein.

Eurogroup to approve the recue plan for Greece

Zweites Hilfsprogramm für Griechenland steht

Das Gesamtpaket für ein neues Griechenlandprogramm ist unter Dach und Fach. Die Obergrenze bleibt bei 130 Milliarden Euro. Die Gläubigerbeteiligung liegt mit 53,5 Prozent etwas höher als ursprünglich ins Auge gefasst.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble

Europa ist Vielfalt und Einheit

Alles was gut für Europa ist, ist gut für Deutschland, alles was schlecht für Europa ist, ist auch schlecht für Deutschland. Diese Erkenntnis müssen wir verantwortungsvoll umsetzen. Das geht nur gemeinsam mit allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Europa ist Einheit und Vielfalt.

Angela Merkel - die Kanzlerin direkt

Europas Einheit soll spürbarer werden

Die Bundeskanzlerin wünscht der jungen Generation, dass Europas Einheit für sie noch spürbarer wird. Vor allem gelte es, Freiheit und Demokratie zu verteidigen, sagt Merkel in einem Gespräch über das Europa von morgen.

Skulptur des Künstlers Max Clearhout in Brüssel: Euro-Symbol in Frauenhand vor griechischer Flagge

Telefonkonferenz von Bundeskanzlerin Merkel, dem italienischen Ministerpräsidenten Monti und dem griechischen Ministerpräsidenten Papademos

Der Sprecher der Bundesregierung, Steffen Seibert, teilt mit: Bundeskanzlerin Angela Merkel, der italienische Ministerpräsident Mario Monti und der griechische Ministerpräsident Lukas Papademos haben am Mittag in einer Telefonkonferenz über die Lage in der Eurozone und die Bemühungen um ein zweites Hilfsprogramm für Griechenland gesprochen. Die drei Regierungschefs sind zuversichtlich, dass die Finanzminister am Montag in der Eurogruppe eine Lösung für ausstehende Fragen finden und so einen Beitrag zur Stabilisierung Griechenlands leisten können.

Wir wollen alles tun, um Griechenland zu helfen

Es bleibt dabei, wir wollen alles tun, um Griechenland zu helfen, die Krise zu meistern. Und das, was wir jetzt erleben, wäre wahrscheinlich wesentlich weniger schlimm als das, was Griechenland drohen würde, wenn die Bemühungen um das Verbleiben Griechenlands in der Eurozone scheitern würde.

Statement zu "Neue Finazmarktarchitektur"

Schattenbanken: nächste Aufgabe für G20

Wie sollen die Finanzmärkte weltweit reguliert sein? Hierzu legte die Expertenkommission „Neue Finanzmarktarchitektur“ – so genannte Issing-Kommission – der Bundesregierung ihre abschließende Expertise zum Aufbau einer neuen Finanzmarktarchitektur vor.

Griechische 1 Euro Muenze und griechische Flagge

Bundesregierung begrüßt griechische Sparmaßnahmen

Die Bundesregierung begrüßt die Billigung eines neuen umfangreichen Sparpakets im griechischen Parlament. Bundeskanzlerin Angela Merkel bezeichnete den Beschluss als "sehr wichtig".

Bundesaußenminister Guido Westerwelle

Bundesaußenminister Westerwelle begrüßt Entscheidungen des griechischen Parlaments

Außenminister Westerwelle zu den Entscheidungen in Athen: "Ich begrüße die Entscheidungen des griechischen Parlaments. Sie sind ein erster wesentlicher Schritt auf dem richtigen Weg. Jetzt geht aber die eigentliche, schwierige Arbeit mit der Umsetzung der vereinbarten Reformen erst los. Sie ist die entscheidende Voraussetzung dafür, dass Deutschland und die anderen Euro-Partner Griechenland mit einem weiteren Rettungspaket zur Seite stehen können. Der Einstieg in die Umsetzung ist jetzt entscheidend."

Merkel: "Ein starker Euro liegt in unserem ureigenen Interesse."

Die Krise Schritt für Schritt überwinden

Im Interview mit der Passauer Neue Presse spricht Bundeskanzlerin Angela Merkel über die Überwindung der Euro-Krise und die Verschuldung Griechenlands. Weiterhin geht es um die Situation in Syrien und im Iran. Die Kanzlerin beantwortet zudem innenpolitische Fragen zu einem NPD-Verbotsverfahren.

Mehr Europa wagen

Europas Weg in die Zukunft

Bundeskanzlerin Angela Merkel versteht die gegenwärtige Krise „als eine Art Weckruf, die strukturellen Ursachen dieser Krise zu beheben". Der Weg werde schwierig, aber er müsse beschritten werden.

Franco-German cabinet meeting in Paris

Deutschland und Frankreich: Vorreiter für ein starkes Europa

Im Zentrum des 14. Deutsch-Französischen Ministerrats standen einmal mehr Finanz- und Wirtschaftsfragen. Doch auch die Situation in Syrien und Griechenland bestimmten die Gespräche.

Dimitris Rallis (griechischer Botschafter), Philippos Petsalnikos, Norbert Lammert, Klaus Brähmig (von links).

Griechisch-deutsches Tourismusforum

Griechenland setzt zur Überwindung seiner Krise auf den Tourismus, und der Bundestag will den Mittelmeerstaat darin unterstützen. Beim griechisch-deutschen Tourismusforum am Montag, 6. Februar 2012, im Bundestag konzentrierten sich die Teilnehmer unter anderem auf neue Initiativen im Jugendtourismus und den Ausbau von Städtepartnerschaften.

Paragraph, Hammer, Waage, (c) picture-alliance/chromorange

IGH-Urteil zur Klärung des Grundsatzes der Staatenimmunität

Der Internationale Gerichtshof hat entschieden, dass Deutschland nicht vor ausländischen Gerichten auf Entschädigung für NS-Kriegsverbrechen verklagt werden kann. Außenminister Westerwelle begrüßte, dass nun Rechtssicherheit herrsche und betonte, das Verfahren richte sich nicht gegen die Opfer des Nationalsozialismus.

Frau Anastasia Gavra

Laptop für den Deutschunterricht

Frau Anastasia Gavra ist eine junge, engagierte Deutschlehrerin am 2. Gymnasium in Glyka Nera. Mit ihrem motivierenden Deutschunterricht wurde Sie 2006 die erste Gewinnerin des seither jährlich verliehenen Deutschlehrerpreises. Damit Frau Gavra den Deutschunterricht in Zukunft noch interessanter und abwechslungsreicher gestalten kann, freut sich die Botschaft, ihr einen Laptop zur Verfügung stellen zu können.

Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Premierminister Lucas Papademos beim informellen Treffen des Europäischen Rates in Brüssel.

EU einigt sich auf Fiskalvertrag

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat das informelle Treffen des Europäischen Rates als "ergebnis- und erfolgreich" bezeichnet. Die Einigung auf einen Fiskalvertrag sei ein wichtiger Schritt zu einer Stabilitätsunion.

Gemeinsam für die Zukunft der EU

Wachstum und Beschäftigung fördern

Um die zentralen Themen Wachstum und Beschäftigung geht es in Brüssel. Dort kamen die Mitglieder des Europäischen Rates zu einer informellen Tagung zusammen. Im Fokus stehen zudem abschließende Vereinbarungen zum Fiskalpakt.

Bundeskanzlerin Angela Merkel vor Deutschland- und Europafahne.

Merkel: Europa ist unser Glück

Auf dem Weg zu mehr Wachstum in Europa hat Bundeskanzlerin Angela Merkel zu mehr Privatisierung aufgerufen. Im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung setzt sie sich zudem für eine konsequente Haushaltspolitik ein. Wenn man einander Schuldenabbau und solides Haushalten versprochen habe, müsse dies auch durchsetzbar sein, sagte Merkel.

WEF Davos 2012

Mehr Europa wagen

Staatsschulden senken, Wettbewerbsfähigkeit erhöhen und funktionierende politische Strukturen schaffen - das seien die Lehren aus der Finanz- und Wirtschaftskrise. Dazu sei nicht weniger, sondern mehr Europa notwendig. Mit dieser Forderung eröffnete Bundeskanzlerin Angela Merkel das diesjährige Weltwirtschaftsforum in Davos.

Westerwelle zu Libyen

Wachstum durch Wettbewerbsfähigkeit

Die Schuldenkrise ist zur tiefsten Vertrauenskrise in der Geschichte der Europäischen Union geworden. Bürger und Anleger fragen sich: Tut Europa genug, um zu verhindern, dass sich die Krise weiter zuspitzt? Überfordern wir Deutsche unsere Partner mit den strengen Bedingungen für mehr Haushaltsdisziplin? Vernachlässigen wir darüber das Thema Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit in Europa?

Euro

Euro-Länder ziehen dauerhaften Rettungsschirm vor

Die Finanzminister der Euro-Länder haben sich auf einen Vertrag für den dauerhaften Rettungsschirm ESM geeinigt. ESM und Fiskalpakt werden miteinander verknüpft. Die Obergrenze von 500 Milliarden Euro bleibt erhalten.

Merkel trifft Di Rupo

Vertrauen der Eurozone zurückgewinnen

Bundeskanzlerin Angela Merkel und der belgische Premierministers Elio Di Rupo haben in Berlin über die Europäische Agenda gesprochen. Auch der anstehende EU-Rat in Brüssel am 30. Januar war Thema. Es bestehe Einigkeit, den Fiskalpakt weiterzuentwickeln, sagte Merkel.

Der französische und deutsche Botschafter in Griechenland, Herr Jean Loup Kuhn-Delforge und Dr. Roland Michael Wegener.

Die Verantwortung Deutschlands und Frankreichs gegenüber Europa

Anlässlich des Deutsch-Französischen Tags am 22. Januar wurde ein gemeinsamer Artikel der französischen und deutschen Botschafter in Griechenland, Herr Jean Loup Kuhn-Delforge und Dr. Roland Michael Wegener, zum Thema "Die Verantwortung Deutschlands und Frankreichs gegenüber Europa" in der griechischen Tageszeitung "Kathimerini" veröffentlicht.

Flags of the European Union, France, and Germany

Elysée-Vertrag feiert seinen 49. Geburstag

Intensität und Vielfalt der deutsch-französischen Zusammenarbeit sind in Politik und Handel, Bildung und Kultur beispiellos. Seit mehr als fünfzig Jahren ist die Zusammenarbeit auf der Grundlage einer historischen Aussöhnung zweier Länder gewachsen, die einst Kriegsgegner waren; gleichzeitig gehörte sie zu den Kernthemen der europäischen Integration und wirkte als deren Antriebskraft.

German Foreign Minister Westerwelle visits the USA

"Der Euro und Europas Zukunft"

Außenminister Westerwelle hielt am 20. Januar 2012 bei der Brookings Institution in Washington D.C. die folgende Rede zum Euro und der Zukunft Europas: ("The Euro and the Future of Europe")

Treffen von Außenminister Westerwelle mit der Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde am 19. Januar.

Außenminister Westerwelle in Washington

Vom Arabischen Frühling über die Lage in Iran und Syrien hin zu allgemeinen sicherheitspolitischen Fragen - vielfältige Themen bestimmten die Washington-Reise von Außenminister Guido Westerwelle. Ebenfalls zentral: die Staatsschuldenkrise in Europa und die Stabilität des Euro.

German Foreign Minister Guido Westerwelle

"Jetzt verbietet sich Schwarzmalerei"

Außenminister Guido Westerwelle im Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung zur europäischen Schuldenkrise. Erschienen am 17.01.2012.

Der deutsche Außenminister spricht exklusiv mit Tassos Telloglou für die „New Folders“

Der deutsche Außenminister spricht exklusiv mit Tassos Telloglou für die „New Folders“

In seinem einzigen Interview während seines kurzen Besuchs in Griechenland, hat Guido Westerwelle die Fragen von Tassos Telloglou beantwortet: Über den Verbleib des Landes in der Eurozone, die Verhandlungen über den Schuldenschnitt, die Fehler des griechischen Sanierungsprogramms, aber auch ob Berlin bereit ist, seine Hilfe an Europa zu erhöhen.

German Foreign Minister Guido Westerwelle visits Athens, Greece

Botschaft der Erwartung und Ermutigung

Außenminister Guido Westerwelle ist am 15. Januar zu politischen Gesprächen nach Athen gereist. Im Mittelpunkt der Reise stand die Überwindung der Finanzkrise in Griechenland. Westerwelle kam in Athen mit Premierminister Lucas Papademos und Außenminister Stavros Dimas zusammen. Außerdem traf er den Vorsitzenden der konservativ-bürgerlichen Oppositionspartei Nea Dimokratia, Antonis Samaras.

Gemeinsam die Finanzkrise bekämpfen

Schulterschluss für den Euro

Deutschland und Frankreich wollen gemeinsam den Euro stärken. Die Regierungschefs beider Länder haben in Berlin den Gipfel des Europäischen Rates Ende Januar 2012 vorbereitet. Auch Italien will seinen Beitrag für einen stabilen Euro leisten.

Westerwelle zu Libyen

"Wir müssen weiter die Maßstäbe setzen!"

Außenminister Guido Westerwelle zur Eurokrise. Erschienen in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Produktion (www.produktion.de) am 12.01.2012

Bundesaußenminister Guido Westerwelle

Ehrgeizige und verbindliche Regeln für den Euro festschreiben

Bundesaußenminister Guido Westerwelle erklärte (am 11.01.) in Berlin zu den laufenden Verhandlungen für einen zwischenstaatlichen Vertrag zur Umsetzung der Erklärung der Staats- und Regierungschefs des Euroraums vom 09.12.2011:

Merkel empfängt Monti im Bundeskanzleramt.

Enge Zusammenarbeit mit Italien

Bundeskanzlerin Angela Merkel und der neue italienische Ministerpräsident Mario Monti sind sich in Wirtschaftsfragen einig. Merkel würdigte Roms Anstrengungen zur Verbesserung des nationalen Haushaltes.

Merkel meets Sarkozy

Schulterschluss für den Euro

Deutschland und Frankreich wollen gemeinsam den Euro aus der Krise bringen. Die Regierungschefs beider Länder haben in Berlin den Gipfel des Europäischen Rates am 30. Januar 2012 vorbereitet. Bundeskanzlerin Angela Merkel kündigte an, weiter für die Einführung einer Finanztransaktionssteuer zu kämpfen.

Logo Europäische Zentralbank

"Europa wird enger zusammenwachsen"

Bundesaußenminister Westerwelle im Gespräch über die neue finanzpolitische Stabilität der EU und das Ziel einer Politischen Union in Europa. Herr Minister, Europa betreibt seit Monaten finanzpolitisches Krisenmanagement – wie aber sieht eine langfristig tragfähige Lösung aus? Wir entwickeln die Europäische Union jetzt zur Stabilitätsunion weiter. Das haben wir auf dem Europäischen Rat am 9. Dezember 2011 beschlossen.

Schäuble: Der Euro ist und bleibt stabil

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble spricht im Interview mit der Bild-Zeitung über die Überwindung der Schulden-Krise: "Wir müssen jetzt eine Stabilitätsunion schaffen, damit künftig die europäischen Regeln der Finanzpolitik wirklich durchgesetzt werden können."

Dänemark hat EU-Ratspräsidentschaft übernommen

Dänemark hat am 1. Januar 2012 den Vorsitz im Ministerrat der Europäischen Union von Polen übernommen. Es ist bereits das siebte Mal seit dem Beitritt Dänemarks, dass das Land die Ratspräsidentschaft innehat.

Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrer Neujahresansprache

Neujahrsansprache der Bundeskanzlerin

Das Jahr 2011 sei ein Jahr tiefgreifender Veränderungen gewesen, sagt Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrer Neujahresansprache. Dennoch hätten die Menschen in Deutschland Grund zur Zuversicht. Es seien heute so wenig Menschen arbeitslos wie seit 20 Jahren nicht.

Web-Archiv 2012

Nachrichten

Berliner Zeitungsmarkt

Aktuelle Nachrichten aus Deutschland und Griechenland.

Der Botschafter

Botschafter Wolfgang Dold

Auf dieser Seite finden Sie alle Reden, Artikel und Interviews von Botschafter Wolfgang Dold chronologisch geordnet.

Portrait des Monats

Willkommen auf der neuen Rubrik „Portrait des Monats“! Hier werden monatlich bemerkenswerte Persönlichkeiten mit besonderer Verknüpfung zu Deutschland und Griechenland präsentiert. Sie wollen auch Gesicht des Monats werden? Dann schreiben Sie uns!

Deutsch-griechischer Eleni Vlachou Journalistenpreis

In diesem Jahr wurde der deutsch-griechische Eleni-Vlachou-Journalistenpreis zum 5. Mal von der Deutschen Botschaft ausgeschrieben. Seit 2003 wird alle zwei Jahre ein Journalist für herausragende Leistungen in Berichterstattung und Kommentierung internationaler und insbesondere europäischer Themen in den griechischen Medien mit dem Eleni-Vlachou-Preis ausgezeichnet.