Archiv Reden Artikel und Interviews 2014

Auf dieser Seite finden Sie alle Reden, Artikel und Interviews der Vormonate chronologisch geordnet.

DIMDI-Direktor Kaiser (links) und Minister Voridis bei der Vertragsunterzeichnung.

DIMDI unterstützt griechische Reformen

Griechenland wird künftig die vom DIMDI herausgegebene deutsche Version der internationalen Klassifikation der Krankheiten nutzen, um sein Gesundheitssystem effizienter zu gestalten. Der Direktor des DIMDI Dr. Dietrich Kaiser und der griechische Gesundheitsminister Mavroudis Voridis haben heute im DIMDI eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet.

Staatsminister Roth bei seiner Rede

"kAAfeneio"

Herzlich willkommen im Auswärtigen Amt! Ich freue mich, mit Ihnen heute ins Gespräch zu kommen. Die deutsch-griechischen Beziehungen sind mir ein ganz besonderes Herzensanliegen. In dem knappen Jahr meiner Amtszeit als Staatsminister für Europa habe ich Griechenland bereits sechs Mal besucht. Mir war es wichtig, damit ein Zeichen zu setzen: Deutschland steht fest an der Seite Griechenlands – gerade auch in der schweren wirtschaftlichen und sozialen Krise, die das Land seit Jahren durchlebt.

„kAAfeneio“ Ort der Begegnung zwischen Griechenland und Deutschland.

"kAAfeneio"

Am 15.12. trafen sich Vertreterinnen und Vertreter der Zivilgesellschaften Deutschlands und Griechenlands zu einem informellen Austausch im Auswärtigen Amt: Unter dem Motto "kAAfeneio" sprachen sie in einem sogenannten "Kaffeegespräch" über Pläne für zukünftige Zusammenarbeit im Bereich der Jugendarbeit und Erinnerungskultur. Anwesend waren etwa 100 deutsche und griechische Künstler und Kulturschaffende, Historiker, Pädagogen und Jugendgruppenleiter sowie Vertreterinnen und Vertreter jüdischer Gemeinden in Griechenland.

Außenminister Frank-Walter Steinmeier trifft seinen griechischen Amtskollege Evangelos Venizelos im Auswärtigen Amt

Außen­minister Steinmeier trifft griechischen Amtskollegen Venizelos im Auswärtigen Amt

Der Stellvertretende Ministerpräsident und Außenminister der Hellenischen Republik, Prof. Dr. Evangelos Venizelos, besuchte auf Einladung seines deutschen Amtskollegen am 10. und 11. Dezember 2014 Berlin. Er traf sich mit dem Vizekanzler und Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel, dem Bundesminister des Auswärtigen, Dr. Frank-Walter Steinmeier, und dem Bundesminister der Finanzen, Dr. Wolfgang Schäuble.

Die Gewinnerin des ersten Preises ist Nadja Zoi Zaouri, 11 Jahre alt, aus Glyfada.

Gewinner Malwettbewerb 2014

Die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Athen und die Beilage „Erevnites“, der Tageszeitung „I KATHIMERINI“, bedanken sich bei allen Kindern, Eltern, Schulen und Lehrern aus ganz Griechenland für ihre Teilnahme am Malwettbewerb „Weihnachtsmusik“ für die Erstellung einer Weihnachtskarte für die Botschaft. Insgesamt wurden 2.224 Werke eingereicht. Wie letztes Jahr, wird die Botschaft auch dieses Jahr, die Empfangsräumlichkeiten ihres Konsularbereichs mit den Werken der Kinder schmücken.

Containerterminal im Hamburger Hafen

Pressemitteilung: 08.12.2014

Kurzfristige Exportkreditversicherungen werden ab 1. Januar 2015 erstmalig wieder von der Privatwirtschaft übernommen. Kurzfristig meint in diesem Zusammenhang Exportgeschäfte mit einem Zahlungsziel von bis zu zwei Jahren. Die bisher noch bestehenden staatlichen „Hermesdeckungen“ mit diesem Zahlungsziel sollen ebenfalls von privaten Kreditversicherern übernommen werden. Es ist ein gutes Zeichen, dass die private Versicherungswirtschaft wieder für Griechenland-Risiken zur Verfügung steht, bestätigt Wirtschaftsminister Gabriel.

Botschafter Dr. Peter Schoof

Interview mit dem deutschen Botschafter: „Die deutsche Wirtschaft glaubt an Griechenland“

Der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Athen Dr. Peter Schoof, hat in dieser Woche in Athen einen Vortrag zum Thema „Die Rolle Deutschlands in Europa“ gehalten. Aus diesem Anlass führte Elisa Hübel mit ihm folgendes Interview.

Bundesinnenminister de Maizière mit dem EU-Kommissar Avramopoulos

Gemeinsame Flüchtlings­politik: Innen­minister de Maizière trifft EU-Kommissar Avramopoulos

Bundesinnenminister Dr.Thomas de Maizière ist am 2. Dezember mit dem neuen aus Griechenland stammenden EU-Kommissar für Migration, Inneres und Bürgerschaft, Dimitris Avramopoulos, zu einem Gespräch in Berlin zusammengekommen. Im Mittelpunkt der Gespräche standen dabei vor allem die Anstrengungen für eine gemeinsame europäische Flüchtlingspolitik.

Kranzniederlegung von Botschafter Peter Schoof auf dem Friedhof Dionysos-Rapentosa bei Athen.

Gedenkfeier und Kranzniederlegung am Volkstrauertag auf dem Friedhof Dionysos-Rapentosa bei Athen

Traditionell wurde am Volkstrauertag aller Opfer von Krieg, Terror und Gewaltherrschaft mit einer Gedenkfeier mit Kranzniederlegung auf dem deutschen Soldatenfriedhof in Dionysos-Rapentosa gedacht. Botschafter Peter Schoof konnte in diesem Jahr zahlreiche griechische, deutsche und internationale Gäste begrüßen. Anwesend waren als Vertreter des Gastlandes, der Generalstabschef der Griechischen Streitkräfte, General Michail Kostarakos sowie Vertreter von Heer, Luftwaffe und Marine.

Gruppenfoto der Preisträgerinnen und Preisträger mit der Staatsministerin

Integrationsmedaille: Auszeichnung für ehrenamtliches Engagement

Die Integrationsbeauftragte Aydan Özoğuz hat im Kanzleramt acht Personen für ihr Engagement für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte ausgezeichnet. In diesem Jahr standen bei der Verleihung Projekte und Ideen rund um den Bereich der Ausbildung im Mittelpunkt. Phedon Codjambopoulo aus Köln hilft als Gründer und Vizepräsident der Deutsch-Hellenischen Wirtschaftsvereinigung jungen Menschen, vor allem griechischer Herkunft, bei der beruflichen Orientierung. Danae Christodoulou aus Lüneburg gründete 2010 mit Freunden den Verein amikeco, der Hausaufgabenbetreuung, Deutschkurse, Begleitung zu Behördengängen, Unterstützung im Asylverfahren und Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche aus Flüchtlingsunterkünften anbietet.

Staatssekretär Markus Ederer und der stellvertretende griechische Außenminister Dimitris Kourkoulas

Deutsch-Griechische Partnerschaft: Konsultationen im Auswärtigen Amt

Deutschland und Griechenland haben vereinbart, ihre enge bilaterale Zusammenarbeit zur Förderung von Wachstumsmaßnahmen fortzusetzen. Dies ist das Ergebnis der vierten hochrangigen Konsultationen zur Deutsch-Griechischen Partnerschaft im Auswärtigen Amt. Gastgeber war Staatssekretär Markus Ederer.

Deutsch-Griechische Partnerschaft

Deutsch-Griechische Partnerschaft: Hochrangiges Treffen im Auswärtigen Amt

Am Montag, den 10. November, finden in Berlin zum vierten Mal hochrangige Konsultationen im Rahmen der Deutsch-Griechischen Partnerschaft statt.Staatssekretär Markus Ederer begrüßt im Auswärtigen Amt die Delegation aus Griechenland unter Leitung von Vize-Außenminister Dimitris Kourkoulas. Ebenfalls nach Berlin kommen unter anderem der griechische Arbeitsminister Ioannis Vroutsis und Vize-Bildungsminister Alexandros Dermentzopoulos.

Am Eingang des Auswärtigen Amts in Berlin

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier zu "25 Jahre Mauerfall"

An den Fall der Mauer vor 25 Jahren erinnern wir uns hier an einem wahrhaft historischen Ort: Ich bin stolz, dass ich 25 Jahre nach dem Fall der Mauer und dem Verschwinden des Eisernen Vorhang in der Mitte Europas an dieser deutschen Außenpolitik mitwirken darf.

Botschafter Dr. Peter Schoof

"Alle Indikatoren sind positiv"

Nach sechs-jähriger Rezession erwartet Griechenland 2014 das erste Mal wieder ein Wirtschaftswachstum von 0,6% BIP. Das Land hat dazu in den letzten Jahren eine beachtliche Haushaltskonsolidierung geleistet, die unsere Anerkennung verdient. Wir wissen um die harten Einschnitte, die dazu nötig waren, und die damit verbundenen hohen sozialen Kosten. Vor allem eine Arbeitslosigkeit von knapp 27% und eine Jugendarbeitslosigkeit von über 50% bei Jugendlichen unter 24 Jahren sind bedrückend. Umso mehr kommt es auf nachhaltiges Wachstum an.

Hochkarätiger Rahmen für das Deutsch-Griechische Jugendforum: Empfang in der Villa Hammerschmidt am 5. November in Bonn

Deutsch-Griechisches Jugendforum: Hier ist etwas passiert!

Mit den Abschlussreden der beiden Regierungsseiten ist das Deutsch-Griechische Jugendforum in Bad Honnef am 6. November ausgeklungen. Diese Informationsplattform sammelt nun die Projektideen und dokumentiert die Arbeit der vergangenen Tage. Zwei Dinge stehen nun fest: Ab 2016 soll das Deutsch-Griechische Jugendwerk Realität werden. Und bereits im kommenden Jahr wird ein Sonderprogramm der deutschen Bundesregierung finanzielle Mittel bereitstellen. Ein guter nächster Schritt wäre im kommenden Jahr das Griechisch-Deutsche Jugendforum in Griechenland.

Staatsminister für Europa Michael Roth legte in Hortiatis im Gedenken an die Opfer des Massakers einer Wehrmachtseinheit vor 70 Jahren einen Kranz nieder.

Gemeinsames Erinnern und Gestalten

Staatsminister für Europa Michael Roth ist am 23. Oktober 2014 nach Thessaloniki gereist. Dort traf er‎ mit jungen Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft zusammen. Dem Holocaustüberlebenden Heinz Kounio überreichte Roth während seines Aufenthalts das Bundesverdienstkreuz und legte in Hortiatis im Gedenken an die Opfer des Massakers einer Wehrmachtseinheit vor 70 Jahren einen Kranz nieder.

Roth legte in Hortiatis im Gedenken an die Opfer des Massakers einen Kranz nieder hielt eine Rede.

Gedenken am Mahnmal von Hortiatis

Staatsminister Michael Roth hat am 23. Oktober 2014 während seines Besuchs in Thessaloniki den Gedenkort Hortiatis besucht. Dort verübten Angehörige der Wehrmacht im September 1944 ein Massaker an der Zivilbevölkerung. Staatsminister Roth legte einen Kranz nieder und hielt eine Rede, in der er im Namen der Bundesrepublik Deutschlands um Vergebung bat und an die Verantwortung der Nachgeborenen erinnerte.

Staatsminister Michael Roth: "Heinz Kounio hat sich mit dem Bundesverdienstkreuz als großen Versöhner und großen Europäer ausgezeichnet"

Holocaustüberlebender Heinz Kounio erhält Bundesverdienstkreuz

Heinz Kounio, Überlebender des Holocaust, erhielt am 23.10.2014 in Thessaloniki aus den Händen von Staatsminister Roth das Verdienstkreuz Erster Klasse der Bundesrepublik Deutschland. Die Auszeichnung würdigt das langjährige Engagement Kounios in der Erinnerungs- und Versöhnungsarbeit zwischen Deutschland und Griechenland. Staatsminister Roth zeigte sich bewegt von der Haltung des Holocaustüberlebenden, der trotz des Leids, das ihm unter der Naziherrschaft angetan wurde, keinen Hass gegenüber Deutschland entwickelt habe.

Staatsminister Michael Roth trifft junge Unternehmer aus Thessaloniki

Staatsminister Roth trifft junge Unternehmer aus Thessaloniki

Staatsminister Roth ermutigte die Unternehmer, auf ihrem mühsamen Weg mit weiterem unternehmerischem Elan voranzuschreiten, wobei er unterstrich, dass der Ausbildung von Fachkräften im Land eine besondere Bedeutung beizumessen ist. Hierbei wurde festgestellt, dass die Einführung von Elementen des deutschen dualen Ausbildungssystems im Rahmen erster Pilotprojekte in Athen und auf Kreta unter Koordination der AHK Griechenland bereits erfolgreich angelaufen ist und auch in Thessaloniki in naher Zukunft eingeführt werden kann.

Der Präsident des Hellenischen Parlaments trifft Vertreter des Deutschen Bundestages

Der Präsident des Hellenischen Parlaments trifft Vertreter des Deutschen Bundestages

Der Präsident des Hellenischen Parlaments, Evangelos Meimarakis, traf sich am 21. Oktober 2014 in Athen mit Vertretern des Deutschen Bundestages anlässlich der Auswahl von acht geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern für das „Internationale Parlaments-Stipendium“ (IPS) des Deutschen Bundestages. Die deutsche Delegation wurde von dem Abgeordneten Bernhard Schulte-Drüggelte angeführt.

Ehrendoktorwürde für Altbundeskanzler Helmut Schmidt

Helmut Schmidt ist Ehrendoktor der Universität Athen

Altbundeskanzler Helmut Schmidt hat am 15. Oktober im Hamburger Rathaus die Ehrendoktorwürde der Universität Athen erhalten. Der 95 Jahre alte SPD-Politiker wurde als bedeutender und ehrwürdiger Mann gewürdigt, der sich um die Rechte Griechenlands verdient gemacht habe. Helmut Schmidt hatte in der Finanzkrise mehrfach vor einem Zerbrechen der Europäischen Union gewarnt.

Songs for Kommeno

Griechische und deutsche Künstler - Gemeinsam gegen das Vergessen

Als der Schlagzeuger Günter Baby Sommer zum Sommerfestival in der kleinen Ortschaft Kommeno im Epiros eingeladen wurde, erfuhr er vom Verbrechen der deutschen Wehrmacht an der Zivilbevölkerung während des 2. Weltkriegs. Am 16. August 1943 ermordeten deutsche Soldaten 317 Bewohnerinnen und Bewohner von Kommeno. Der deutsche Jazzmusiker, der im Jahre dieses Verbrechens geboren wurde, widmete das Konzert den Opfern - mit seinen Worten:

Botschafter Peter Schoof und Wirtschaftsminister Nikos Dendias beim Empfang zum Tag der Deutschen Einheit in Athen

Rede des Botschafters Peter Schoof zum Tag der Deutschen Einheit

Es ist eine große Freude, mit Ihnen allen heute den 24. Jahrestag der Deutschen Einheit zu feiern. 24 Jahre, fast ein viertel Jahrhundert.  Aber für alle, die dieses Ereignis damals erlebt haben, bleibt es ein Wunder bis zum heutigen Tag. Die Teilung ist überwunden. „Wir sind ein Volk“ riefen damals die Menschen in der DDR – und heute sind wir es wieder geworden  - ein Volk - und wir verspüren tiefe Dankbarkeit dafür. Deutschland hat damals die Solidarität seiner europäischen Partner erfahren. Wir wissen, wie wichtig diese Solidarität für den Zusammenhalt Europas auch heute ist.

Joachim Gauck, Offizielles Foto des Bundespräsidenten

Grußwort von Bundespräsident Joachim Gauck für die im Ausland lebenden Deutschen zum Tag der Deutschen Einheit 2016

Am Tag der Deutschen Einheit erinnern wir uns an das, was wir in unserer jüngsten Geschichte geschafft haben. Wir feiern den Freiheitswillen der Menschen in Leipzig, Plauen, Berlin und vielen anderen Orten der DDR, die mit der Friedlichen Revolution die Vereinigung beider deutscher Staaten überhaupt erst vorstellbar werden ließen.

Grußwort des Bundesministers des Auswärtigen zum 3. Oktober 2016

Mauerfall, deutsche Wiedervereinigung und Überwindung der Teilung Europas in Ost und West: Diese Ereignisse stellen ohne Zweifel eine historische Zäsur dar – weit über die Grenzen Deutschlands hinaus.

Botschafter Peter Schoof beim Interview mit den GZ-Herausgebern Robert Stadler (l.) und Jan Hübel (r.).

Aufwind für das Verhältnis beider Länder

In der relativ kurzen Zeit seit seinem Amtsantritt im Februar 2014 hat der deutsche Botschafter Peter Schoof ein intensives Arbeitsprogramm absolvieren müssen. Berlin und Athen beehrten sich gegenseitig mit hochkarätigen Besuchen. Im GZ-Interview vertritt er die Ansicht, dass die deutsche und griechische Seite lange übereinander, aber nicht miteinander gesprochen haben.

Bundeskanzlerin Angela Merkel empfängt den griechischen Ministerpräsidenten Antonis Samaras

Pressekonferenz von Bundeskanzlerin Merkel und Ministerpräsident Samaras

Es ist sehr erfreulich, dass es in Griechenland doch recht positive Signale gibt und die Schwelle zum Wachstum bald erreicht sein könnte. Es gab jetzt, wie ich gehört habe, eine sehr gute Tourismussaison in Griechenland, wozu auch viele Bürgerinnen und Bürger aus der Bundesrepublik Deutschland beitragen, die sich gerne in Griechenland aufhalten. Wir haben auch gesehen, dass es durch den Besuch der Präsidenten sehr interessante Signale gab, zum Beispiel die Absichtserklärung zur Schaffung eines Deutsch-Griechischen Jugendwerks.

Merkel: Griechische Reformen zeigen Wirkung

Merkel: Griechische Reformen zeigen Wirkung

"Es ist sehr erfreulich, dass es in Griechenland doch recht positive ökonomische Signale gibt und die Schwelle zum Wachstum bald erreicht sein könnte", sagte Bundeskanzlerin Merkel beim Besuch des griechischen Ministerpräsidenten Samaras.

Prinzen-Garde Köln 1906 e.V.

Alaaf in Athen

Am Freitag, den 19. September empfing Botschafter Schoof das Corps à la suite der Prinzen-Garde Köln in der Botschafterresidenz. Das Korps um Rainer Brüssow und den Gardepräsidenten Dino Massi besteht aus rund 260 Förderern, die mit der Prinzen-Garde einen der ältesten und prestigeträchtigsten Karnevalsvereine der Rheinmetropole ideell und materiell unterstützen. Die jährliche Tour führte rund 50 Vereinsmitglieder diesmal in die griechische Hauptstadt.

Bundeskanzlerin Angela Merkel empfängt den griechischen Ministerpräsidenten Antonis Samaras

Pressemitteilung: 17.09.2014

Bundeskanzlerin Merkel empfängt am 23. September 2014 den griechischen Ministerpräsidenten Antonis Samaras im Bundeskanzleramt. Bei einem gemeinsamen Arbeitsessen stehen die wirtschaftliche Lage Griechenlands, europapolitische Themen sowie aktuelle außenpolitische Fragen im Mittelpunkt.

Der „Deutsch-Griechische Zukunftsfonds“ wird von der Bundesregierung gefördert. Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln des Auswärtigen Amtes.

Deutsch-Griechischer Zukunftsfonds

Aus Anlass des Besuchs von Griechenlands Staatspräsident Karolos Papoulias am Freitag (12.09.) in Berlin hat auch der deutsch-griechische Zukunftsfonds seine Arbeit aufgenommen. Mit 1 Million Euro jährlich ausgestattet soll er Projekte fördern, die der Versöhnung und der historische Aufarbeitung zwischen Deutschland und Griechenland dienen.

Manuela Schwesig und Griechenlands Botschafter S. E. Panayotis Zografos im Berliner Schloss Bellevue

Deutsch-Griechisches Jugendwerk geplant

Am 12. September haben Manuela Schwesig und Griechenlands Botschafter S. E. Panayotis Zografos eine gemeinsame Absichtserklärung unterzeichnet. Die Absichtserklärung zur Errichtung eines Deutsch‑Griechischen Jugendwerks fand im Beisein von Bundespräsident Joachim Gauck und dem Präsidenten der Hellenischen Republik, S. E. Karolos Papoulias, im Berliner Schloss Bellevue statt.

Bundespräsident Joachim Gauck hält eine Ansprache bei der Jubiläumsveranstaltung anlässlich 10 Jahre Bellevue-Stipendien-Programm im Großen Saal

10 Jahre Bellevue-Stipendium

Bundespräsident Joachim Gauck hat am 12. September bei der Jubiläumsveranstaltung anlässlich 10 Jahre Bellevue-Stipendien-Programm eine Rede gehalten: "Das Bellevue-Programm stärkt aber nicht nur die europäische Verwaltung, sondern auch den europäischen Gedanken an sich. Denn die Stipendiaten lernen nicht nur die Behörden ihres Gastlandes kennen, sie tauchen auch ein in eine andere Sprache und Kultur."

Bürgermeisterbüro in Stuttgart wird eröffnet: Parlamentarischer Staatssekretär, Hans-Joachim Fuchtel, mit Präsidenten des Gemeindetags (BW), Roger Kehle und Vizepräsident (KEDE), Yiannis Boutaris.

Bürgermeisterbüro in Stuttgart wird eröffnet

Die deutsch-griechische Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene (Deutsch-Griechische Versammlung – DGV) hat sich in kurzer Zeit erfreulich positiv entwickelt. Beim heutigen Expertenaustausch im Stuttgarter Rathaus, an dem neben dem Parlamentarischen Staatssekretär und Griechenland-Beauftragten der Bundesregierung, Hans-Joachim Fuchtel, MdB und dem Präsidenten des Gemeindetags, Roger Kehle, auch eine griechische Bürgermeisterdelegation mit dem Stadtoberhaupt von Thessaloniki und Vizepräsident des Griechischen Zentralverbandes der Städte und Gemeinden (KEDE), Yiannis Boutaris, an der Spitze teilnimmt, werden sowohl Ergebnisse der bereits laufenden Projekte präsentiert, als auch neue Vorhaben initiiert.

Botschafter Dr. Peter Schoof im Interview mit Frau Sylvia Löser

Die Elliniki Gnomi im Gespräch mit dem deutschen Botschafter in Athen

Dr. Peter Schoof gibt einen Einblick in die inhaltlichen Aspekte des Deutsch-Griechischen Zukunftsfonds. Dieser soll mittels verschiedener Projekte die Verbrechen Deutschlands an Griechenland während des Zweiten Weltkriegs aufarbeiten, darüber informieren und das Bewusstsein für die Vergangenheit stärken. Mit Hilfe des Fonds soll deutlich gemacht werden, dass Deutschland bereit ist für die moralische Schuld der Vergangenheit Verantwortung zu übernehmen.

Verleihung der Ehrenbürgerschaf von Lechovo an den ehemaligen deutschen Generalkonsul Thessalonikis Wolfgang Hoelscher- Obermayer.

Lechovo: Kaltes Wasser – Heiße Herzen

Seit der 2011 durchgeführten Gebietsreform gehört Lechovo mit seinen etwa 1.000 Einwohnern zur Gemeinde Amyntaio. Das malerische Dorf liegt wunderschön mitten in den Bergen Nordgriechenlands. Lechovo verfügt über ein Museum, einen Fußballplatz und ein Hallenhandball-Stadion. Bestechend und geschichtsträchtig ist die Steinarchitektur, die sich besonders um die obere Plateia und am Glockenturm der 1862 errichteten Dimitrios-Kirche zeigt. Die unterhalb der Kirche gelegene große Brunnenkammer spuckt rauschend eiskaltes Wasser aus, auf das der ganze Ort stolz ist und das seine Bewohner gerne vorführen. Zu jedem Kaffee frisch geholtes Wasser – einfach köstlich.

Deutscher Botschafter Dr. Schoof und Bürgermeister Nikolaou Skoufa Giannoulis.

Kommeno 2014 - Erinnerung trifft Jugendperspektive

Es ist wie jedes Jahr. Das blumengeschmückte Denkmal prangt im gleißenden Sonnenlicht. Unter der riesigen Platane an der Plateia sind die Plätze im Schatten heiß begehrt. Neben der Blumenschale bekreuzigt sich Maria, eine Überlebende des Verbrechens, mehrfach. Große, schwarze Automobile fahren vor, die Honoratioren aus Politik und Verwaltung treffen ein. Auch der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Peter Schoof ist angekommen und wird von Bürgermeister Giannoulis begrüßt. Die Ehrenkompanie der griechischen Armee ist samt Kapelle aufmarschiert. Die Kränze liegen bereit.

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (links) gemeinsam mit seinem griechischen Amtskollegen Nikos Dendias in Berlin

Weiterhin deutsche Unterstützung für Reformen

Bundeswirtschaftsminister Gabriel und sein griechischer Amtskollege Nikos Dendias vereinbarten heute (19. August 2014) in Berlin, die Zusammenarbeit zur Unterstützung des Reformprozesses und der wirtschaftlichen Entwicklung in Griechenland fortzuführen.

Vierte Saronische Kammermusik-Festival

4. Saronische Kammermusik-Festival

Zum bereits vierten Mal wird das "Leondari Ensemble" in der Zeit vom 04. August 2014 bis 10. August 2014 sechs Konzerte auf den Saronischen Inseln Spetses, Hydra, Poros und Galatas spielen. Die Auftaktveranstaltung findet am 04. August 2014 auf der Insel Spetses im historischen "Grand Hotel Poseidonion" statt, das dieses Jahr sein hundertjähriges Gründungsjubiläum feiert.

Staatsminister Michael Roth anlässlich des Endes der griechischen EU-Rats­präsident­schaft

Staatsminister Michael Roth anlässlich des Endes der griechischen EU-Ratspräsidentschaft

„Griechenland hat in bewegten und schwierigen Zeiten das europäische Ruder übernommen. Die griechische Regierung erwies sich als erfolgreicher Makler. Die EU geht gestärkt aus dieser Präsidentschaft hervor. Beispielsweise hat die Europäische Bankenunion enorme Fortschritte gemacht. Die personelle und programmatische Neuaufstellung der Europäischen Union nach den Europawahlen wurde vom griechischen Ratsvorsitz engagiert eingeleitet. Wir erlebten in Griechenland die großartige und perfekte Gastfreundschaft von Freunden. Glückwunsch zu diesem Semester. Und Danke für den Einsatz, liebe Griechinnen und Griechen!"

Verleihung des Deutschlehrerpreises 2014

Deutschlehrerpreis 2014

Am 27. Juni hat Botschafter Dr. Peter Schoof den diesjährigen Deutschlehrerpreis verliehen. Der Preis wird an Lehrerinnen und Lehrer vergeben, die an griechischen Schulen Deutsch als Fremdsprache unterrichten und die sich durch herausragende Leistungen und besonderes Engagement auszeichnen. Das Thema des diesjährigen Wettbewerbs lautete: „Deutsche Sprichwörter und Redensarten- ohne Fleiß kein (Deutschlehrer-) Preis!“.

Botschafter Dr. Peter Schoof und der portugiesische Amtskollege Joaquim José Lemos Ferreira Marques

WM-Fußballparty in der Residenz

Anlässlich der WM-Begegnung Deutschland gegen Portugal am Montag, 16.6 luden die Botschaften der Bundesrepublik Deutschland und Portugal zu einer Fußballparty in die Residenz des deutschen Botschafters in Halandri ein. Bei ausgelassener Stimmung konnten die Gäste via Großbildleinwand das Spiel verfolgen, deutsche Currywurst, Brezen und Bier geniessen, dazu aus Porzugal Pasteis de Bacalhau, Rissoes de Camarao und Caipirinha kosten. In der Halbzeit sorgten Sambatänzerinnen für die Unterhaltung der vielen Gäste und eine Tombola mit deutschen und portugiesischen Gewinnen gab es auch.

Akademische Feier der Deutschen Schule Athen

Akademische Feier der Deutschen Schule Athen

Am Freitag, den 13. Juni 2014, hat die diesjährige Akademische Feier der Deutschen Schule Athen stattgefunden. 113 Absolventinnen und Absolventen nahmen stolz ihre Abschlusszeugnisse mit zum Teil herausragenden Ergebnissen entgegen. So haben die Absolventen beim deutschen Abitur den beachtlichen Durchschnitt von 1,7 erlangt.

Staatssekretär Jürgen Walter mit dem griechischen Minister für Kultur und Sport, Herrn Panos Panagiotopoulos im Nationalmuseum in Athen

Rückgabe zweier herausragender Kunstwerke der Kykladenkultur an Griechenland

Der Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Jürgen Walter, hat am 6. Juni 2014 im Beisein des Direktors des Badischen Landesmuseums (BLM), Harald Siebenmorgen, zwei herausragende Kunstwerke aus der vorhomerischen Kykladenkultur aus dem Besitz des Landesmuseums an Griechenland zurückgegeben.

Deutscher Soldatenfriedhof in Maleme auf Kreta

Gedenkfeier auf dem Deutschen Soldatenfriedhof in Maleme

Die Deutsche Botschaft Athen zusammen mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge hatte für den 22.05.2014 zur alljährlichen Gedenkveranstaltung auf dem Deutschen Soldatenfriedhof in Maleme eingeladen, um aller Opfer des Angriffes auf Kreta zu gedenken.

German Finance Minister Wolfgang Schaeuble shakes hands with Greek Finance Minister Yannis Stournaras

Bundesregierung stellt Hilfe für KMU in Griechenland bereit

Die Bundesregierung stellt über ihre Förderbank „Kreditanstalt für Wiederaufbau“ (KfW) Darlehen in Höhe von 100 Mio. Euro für die Finanzierung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) in Griechenland bereit. Diese zielgerichtete und effiziente Hilfestellung soll Kredite für Unternehmen bereit stellen und Finanzierungsengpässe bei Mittelständlern überwinden. Die Unternehmen können damit lange aufgeschobene Investitionen tätigen, die für den Erhalt sowie für die Entstehung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen entscheidend sind.

Olivenernte in Griechenland

Runder Tisch zur Exportförderung

Export gilt 2014 als zentraler Wachstumsmotor in Griechenland. Wie die Außenorientierung der griechischen Wirtschaft und Export vor allem von landwirtschaftlichen Produkten nach Deutschland gestärkt werden können – dies waren die Fragen, die die informelle Arbeitsgruppe des griechischen Wirtschaftsministeriums und der Botschaft bei ihrem ersten Treffen am 14. Mai 2014 mit Vertretern des Privatsektors diskutiert hat.

Petros Markaris erhält das Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland

Petros Markaris erhält das Bundesverdienstkreuz

Dem griechischen Schriftsteller Petros Markaris wurde in einer feierlichen Verleihung am 09. Mai 2014 in der Residenz des deutschen Botschafters, Herrn Dr. Peter Schoof, das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse verliehen. Zum ersten Mal wurde diese wichtigste Auszeichnung, die die Bundesrepublik Deutschland vergeben kann, durch die Deutsche Botschaft Athen vergeben.

Botschafter Dr. Peter Schoof mit der Ministerin für Tourismus, Olga Kefalogianni und den Minister für Gesundheit, Adonis Georgiadis

Workshop - Wachstumsmarkt Tourismus

Die Deutsche Botschaft Athen in Kooperation mit der Griechischen Hotelkammer veranstalteten den "Workshop - Wachstumsmarkt Tourismus" im Akropolis-Museum in Athen. Der Tourismus ist ein wichtiger Wirtschafszweig. 2013 haben rund 18 Mio. Touristen Griechenland besucht 15,5% mehr als im Vorjahr. Allein aus Deutschland  kamen rund 2,2 Mio. Gäste. Welche Wachstumsperspektiven und Investitionsmöglichkeiten Griechenland bietet, stellten deutsche und griechische Experten in einem gemeinsam mit der Griechischen Hotelkammer organisierten Workshop mit dem Titel „Wachstumsmarkt Tourismus“ vor. 

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und sein griechischer Amtskollege Adonis Georgiadis

Deutsch-griechische Reformkooperation

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und sein griechischer Amtskollege Adonis Georgiadis kamen am Rande des Informellen Gesundheitsministerrats der EU in Athen zu bilateralen Gesprächen zusammen. Dabei wurde vereinbart, folgende in Griechenland eingeleitete Reformen in enger Kooperation unter Einbeziehung eines deutsch-griechischen Expertenteams zügig fortzuführen:

Samaras sichert bei dem Treffen weitere Reformen des Landes zu

Pressekonferenz von Bundeskanzlerin Merkel und dem griechischen Ministerpräsidenten Samaras in Athen

Ich heiße heute die Freundin und Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland sehr herzlich hier in Athen willkommen. Natürlich haben sich die Dinge seit dem ersten Mal, als ich Sie, Frau Bundeskanzlerin, im August 2012 in Berlin besucht habe, aber auch seit Ihrem ersten Besuch in Athen im Herbst 2012, sehr verändert. Ich hatte damals gesagt, dass Griechenland seine Glaubwürdigkeit unter Beweis stellen würde und dass Griechenland und die Griechen sowohl die Kraft als auch die Fähigkeit besitzen, Dinge zustande zu bringen. Ich bin der Auffassung, dass wir uns durch die Opfer, die das gesamte griechische Volk erbracht hat, die Solidarität unserer Partner und natürlich die Solidarität seitens Deutschlands hier heute in einer ganz anderen Situation befinden und ein ganz anderes Schicksal haben. Griechenland hat es geschafft es ist ein neuer Tag, der heute beginnt.

Zum Auftakt unterhält sich die Kanzlerin mit Vertretern griechischer Start-Up-Unternehmen

Pressestatement von Bundeskanzlerin beim Gespräch mit griechischen Start-up-Unternehmern

Ich bin heute hier hergekommen, damit ich natürlich etwas von Ihren Fortschritten, aber auch etwas von Ihren Sorgen erfahre. Ich hatte mir gewünscht, dass wir einen Blick in die Zukunft werfen und mit jungen Menschen sprechen, die eine neue Initiative ergriffen haben, die vielleicht Erfolg haben oder noch Probleme und Sorgen haben. Einige von Ihnen sind auch vom Deutschen Akademischen Austauschdienst, kennen sich also auch in Deutschland recht gut aus.

Danach lädt Samaras zu einem Austausch mit griechischen und deutschen Wirtschaftsvertretern

Gemeinsam weiter auf gutem Weg

Fortschritte sind unübersehbar - das bestätigte Bundeskanzlerin Angela Merkel dem griechischen Ministerpräsidenten Antonis Samaras. Bei ihrem Kurzbesuch in Athen hatte die deutsche Regierungschefin außer ihrem Amtskollegen auch zahlreiche Wirtschaftsvertreter zu Gesprächen getroffen. Der Besuch der Bundeskanzlerin galt einem engen europäischen Partner Deutschlands, mit dem es regelmäßige Kontakte gibt. Gegenwärtig hat Griechenland die EU-Ratspräsidentschaft inne und koordiniert die europäische Politik.

Deutsch-griechische Juristentagung

Ob Bankenunion, Stabilisierungsfonds, Privatisierung oder Verwaltungsmodernisierung: Die Schuldenkrise stellt die EU und ihrer Mitgliedstaaten täglich vor neue Herausforderungen. Wie reagieren Gesetzgebung und Rechtsprechung in der Union, in Griechenland und in Deutschland darauf? Welchen Beitrag kann das Recht zur Überwindung der Krise leisten? Mit diesen Fragestellungen beschäftigt sich am 11. und 12. April eine hochkarätige griechisch-deutsche Juristentagung im Goethe Institut in Athen.

Finanzminister Schäuble im Interview mit der griechischen Tageszeitung "Kathimerini"

Finanzminister Schäuble im Interview mit der griechischen Tageszeitung "Kathimerini"

Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble hat am 6. April der griechischen Tageszeitung "Kathimerini" ein Interview gegeben. "Schon jetzt zeigt sich doch, dass sich die Staatsfinanzen offenbar besser entwickelt haben, als im Programm unterstellt. Die wirtschaftliche Erholung verläuft schneller etwas besser als erwartet. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass Griechenland schon in diesem Jahr die Rezession überwinden kann. In jedem Fall kann Griechenland sich darauf verlassen, dass wir Europäer zu dem stehen, was wir gesagt haben. Ich kenne die Debatten und auch die Sorgen in der griechischen Öffentlichkeit über die mit den Programmen verbunden Reformauflagen. Die Konditionalität eines möglichen dritten Programms wird sicher weniger belastend sein"

Informal meeting of Ministers for Foreign Affairs (Gymnich) in Athens

Informelles Treffen der EU-Außenminister in Athen

Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton lud gemeinsam mit dem griechischem EU-Ratsvorsitzenden für den 4. und 5. April zum informellen "Gymnich"- Treffen. Im Mittelpunkt standen die Lage in der Ukraine und die EU-Nachbarschaftspolitik.

Greek Finance Minister Yannis Stournaras talks with German Finance Minister Wolfgang Schauble during the Eurogroup Meeting at Zappeion Hall in Athens, Greece

Fortschritte Griechenlands und Bestandsaufnahme zur Bankenunion im Fokus

Im Mittelpunkt der Beratungen der Finanzminister des Euroraums standen im April die Fortschritte Griechenlands – im Rahmen des informellen ECOFIN wurde insbesondere der Stand der Arbeiten zur Europäischen Bankenunion besprochen.

Peter Limbourg, Intendanten der Deutschen Welle

Deutschland unterstützt Griechenland? Von der Junta zur Eurokrise

Die Deutsche Schule Athen und der Verein der Ehemaligen der DSA laden am 3. April 2014, gemeinsam mit der Deutschen Welle zu einer Podiumsdiskussion über das Verhältnis zwischen Deutschland und Griechenland, von der Zeit der Militärjunta bis zur heutigen Krise, ein. Unter der Gesprächsleitung von Peter Limbourg, Intendanten der DW und ehemaligem Schüler der DSA, werden die Podiumsgäste versuchen, ausgehend von persönlichen Erfahrungen den Bogen zu spannen, vom Umgang mit den Repressalien der Junta bis zur heutigen austeritätszentrierten Tagespolitik. Ziel der Veranstaltung ist es, positive Perspektiven aufzuzeigen, die für die Jugend in Griechenland eine konkrete Orientierung bieten können.

Close Partnership despite crisis: Minister of State Michael Roth with Vicepresident of the Hellenic Parliament, Mr. Yannis Tragakis.

Impact of the Crisis on the Union: Bruised and Battered?

It’s wonderful to be back in Greece. This is already my fourth trip to Greece since I was appointed as the German Minister of State for Europe in December 2013. I can assure you: This is not pure chance. Rather, this is a clear signal that the German government wants to show its respect for the enormous efforts of the Greek people in fighting the crisis. I feel personally committed to strengthening bilateral relations between our countries and assuring our Greek partners that “solidarity with Greece” is more than just a phrase for the new German government.

Staatsbesuch des Bundespräsidenten in der Hellenischen Republik - Rede vor Vertretern der jüdischen Gemeinde in Ioannina

Besuch der jüdischen Gemeinde Ioannina

Hier, in der Synagoge von Ioannina, nahe der Mauer zum alten jüdischen Viertel, möchte ich Ihnen meinen ganz tief empfundenen Dank aussprechen. Ihnen, Herr Staatspräsident Papoulias, für die Einladung in Ihre Geburtsstadt. Und Ihnen allen für Ihre Bereitschaft, mich heute an diesem besonderen Ort zu empfangen. Sie empfangen mich an einem Ort, der an das unfassbare Leid gemahnt, das Deutsche den griechischen Juden angetan haben.

Bundespräsident Joachim Gauck legt am Mahnmal von Lingiades einen Kranz nieder und hält eine Rede.

Gedenken am Mahnmal von Lingiades

Bundespräsident Joachim Gauck hat am 7. März während seines Staatsbesuchs in Griechenland den Gedenkort Lingiades besucht. In seiner Rede sagte er: "Die schrecklichen Ereignisse, derer wir gedenken, erlegen uns eine große Verpflichtung auf. Die Verpflichtung nämlich, alles in unserer Macht Stehende zu tun, dass nicht in Vergessenheit gerät, was nie hätte geschehen dürfen."

Bundespräsident Joachim Gauck beim Staatsbankett gegeben vom Präsidenten der Hellenischen Republik

Staatsbankett gegeben vom griechischen Präsidenten

Der Bundespräsident hat am 6. März beim Staatsbankett gegeben vom Präsidenten der Hellenischen Republik eine Rede gehalten: "Deutschland unterstützt Griechenland bei den Strukturreformen und bei der wirtschaftlichen Neuorientierung – aus Freundschaft, aber auch, weil wir fest an die Zukunft Griechenlands und an unsere gemeinsame Zukunft glauben. Die griechische Wirtschaft hat gute Chancen, in traditionellen und neuen Feldern ihre Stärken zu entfalten."

Staatsbesuch des Bundespräsidenten in der Hellenischen Republik - Rede im Akropolis-Museum

Rede im Akropolis-Museum in Athen

Bundespräsident Joachim Gauck hat am 6. März anlässlich seines Staatsbesuchs in der Hellenischen Republik eine Rede gehalten: "Diese Krise hat Europa mit einer Wucht getroffen, die die Europäer zu Anstrengungen historischen Ausmaßes veranlasst hat. Wir zeigen wechselseitig Solidarität in einer Art, die in der Geschichte Europas und überhaupt in den internationalen Beziehungen kein Vorbild kennt."

Staatsbesuch des Bundespräsidenten in der Hellenischen Republik - Empfang gegeben vom Parlamentspräsidenten Evangelos Meimarakis zum Mittagessen

Empfang beim Parlamentspräsidenten der Hellenischen Republik

Athen hat mich schon ganz eingenommen. Das war ein besonders eindrücklicher Auftakt meiner Reise, ein unvergesslicher Spaziergang gestern. Ich musste an einen Satz meines Amtsvorgängers Theodor Heuss denken: "Europa ist auf drei Hügeln erbaut – auf der Akropolis von Athen, auf dem Kapitol in Rom und auf Golgotha." Einen dieser Hügel durfte ich nun erleben. Ein beglückendes Gefühl.

Bundespräsident Joachim Gauck und seine Lebensgefährtin Daniela Schadt

Staatsbesuch in Griechenland

Bundespräsident Joachim Gauck und seine Lebensgefährtin Daniela Schadt sind vom 5. bis 7. März 2014 zu einem Staatsbesuch in die Hellenischen Republik gereist. In Athen standen Gespräche mit Staatspräsident Karolos Papoulias sowie Parlamentspräsident Evangelos Meimarakis und Abgeordneten im Mittelpunkt. Darüber hinaus traf der Bundespräsident mit griechischen Intellektuellen zusammen, informierte sich über Vorhaben der dualen Berufsausbildung und hielt eine Rede im Akropolis-Museum.

Staatsbesuch im Zeichen der Solidarität

Interview mit der griechischen Tageszeitung "Kathimerini"

Bundespräsident Joachim Gauck hat am 5. März der griechischen Tageszeitung "Kathimerini" im Vorfeld des Staatsbesuchs in der Hellenischen Republik ein Interview gegeben: "Viele Griechen müssen enorme persönliche Belastungen aushalten, zum Beispiel wenn Familien zerrissen werden, weil ein Elternteil nur in hunderten von Kilometern Entfernung eine Anstellung findet – falls überhaupt. Oder wenn junge Menschen keine Arbeit finden und keine persönlichen Perspektiven mehr sehen. Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass Menschen verzweifeln, wenn das Geld zum Kauf von Medikamenten oder zur Bezahlung der Stromrechnung fehlt."

Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Herr Thomas Rachel,

Thomas Rachel: "Bleibender Gewinn aus der Dualen Ausbildung"

Das Besondere an der dualen Berufsausbildung ist der hohe Anteil beruflicher Praxis im Unternehmen. Das bedeutet Lernen im Arbeitsprozess und eine hilfreiche Identifikation mit dem Unternehmen. Dadurch gelingt es besser, den Übergang von der Ausbildung in das Berufsleben erfolgreich zu absolvieren und Arbeitslosigkeit junger Menschen zu vermeiden. Zudem wird der qualifizierte Berufsabschluss in Griechenland und in Deutschland anerkannt.

Matthias Deutschmann: EUROCALYPSE NOW

Kabarettist Matthias Deutschmann an der DSA: EUROCALYPSE NOW

Nach den erfolgreichen Kabarett-Abenden mit Urban Priol, Frank Fischer und Alfred Dorfer, möchten wir Sie am 21. Februar, zu einem Höhepunkt politischen Kabaretts einladen: der Freiburger Kabarettist Matthias Deutschmann wird in der Aula der DSA mit seinem Soloprogramm EUROCALYPSE NOW gastieren. Deutschmann kombiniert Aktualität und Tiefe mit Musikalität, Witz und dem Mut zur Improvisation. Er macht politisches Kabarett mit klarem Geist, zynischem Biss, enormer Schlagkraft und einer respektlosen Treffsicherheit. Dabei nutzt er sein Cello, um mit einigen Strichen seine brillanten Pointen zu kommentieren.

Botschafter Wolfgang Dold

Neue Dynamik in der Pflege der bilateralen Beziehungen

Nach 22 Monaten im Amt des Botschafters der Bundesrepublik Deutschland in Griechenland verlässt Wolfgang Dold Athen und kehrt zurück an die Spree. In dieser relativen kurzen Zeit konnte er einiges dazu beitragen, um das angeschlagene deutsch-griechische Verhältnis zu verbessern. Anlässlich seines Abschieds gewährte der Botschafter der Griechenland Zeitung folgendes Interview.

Staatsminister Michael Roth mit dem Präsidenten der Jüdischen Gemeinde, David Saltiel

Jüdisches Leben in Thessaloniki stärken

Auf Einladung der jüdischen Gemeinde Thessaloniki reiste der Staatsminister für Europa, Michael Roth, am 25. und 26. Januar zu einem zweitägigen Besuch nach Griechenland. Als Hauptredner sprach Roth bei einer Veranstaltung anlässlich des Internationalen Tags des Gedenkens an die Opfer des Holocaust.

Staatsminister Michael Roth zum Holocaust-Gedenktag am 26. Januar in Thessaloniki

Staatsminister Michael Roth zum Holocaust-Gedenktag in Thessaloniki

Es ist für mich eine große Ehre, an diesem Tag zu Ihnen sprechen zu dürfen. Ich bin tief bewegt, weil ich weiß, an welchem Ort ich hier heute stehe, und aus welchem Anlass. Dieser Tag ist ein Tag der Trauer für die jüdische Gemeinschaft in Thessaloniki. Vor 71 Jahren wurden aus dieser Stadt tausende von Juden  von den deutschen Besatzern in Vernichtungslager deportiert und dort bis auf wenige Überlebende grausam ermordet. Wir trauern heute um die 48.000 Opfer des Holocaust aus Thessaloniki – unschuldige Männer, Frauen und Kinder.

Außenminister Steinmeier besucht griechische Partnerschule (PASCH) Ellinogermaniki Agogi

Außenminister Steinmeier besucht Sprachdiplomschule in Griechenland

Im Rahmen seiner Griechenlandreise besuchte der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier am 10. Januar auch die Athener Sprachdiplomschule Ellinogermaniki Agogi. Die Schule wird von der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) betreut. Außenminister Steinmeier hatte konkret den Wunsch geäußert, griechische Partnerschulen des Netzwerks „Schulen: Partner der Zukunft“ (PASCH) kennenzulernen und dort mit Schülerinnen und Schülern zu diskutieren. 2008 hatte Steinmeier in seiner damaligen Funktion als Außenminister die PASCH-Initiative selbst ins Leben gerufen. PASCH vernetzt inzwischen mehr als 1.700 Schulen mit intensivem Deutschprogramm weltweit.

Außenminister Frank-Walter Steinmeier mit dem griechischen Ministerpräsidenten, Antonis Samaras

Respekt und Unterstützung für Griechenland

In Athen hat Außenminister Frank-Walter Steinmeier seine Antrittsbesuche bei den europäischen Partnern am Donnerstag und Freitag fortgesetzt. Zum Auftakt der griechischen EU-Ratspräsident­schaft ist der Minister dort mit einer Vielzahl hochrangiger Gesprächspartner aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammengetroffen, um sich ein eigenes Bild der Lage vor Ort zu machen und die deutsche Unterstützung für den Reformweg Griechenlands zu verdeutlichen.

Außenminister Steinmeier in Griechenland

Respekt und Unterstützung

In Athen setzt Außenminister Frank-Walter Steinmeier seine Antrittsbesuche bei den europäischen Partnern am Donnerstag und Freitag fort. Zum Auftakt der griechischen EU-Ratspräsidentschaft trifft der Minister dort eine Vielzahl hochrangiger Gesprächspartner aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, um sich ein eigenes Bild der Lage vor Ort zu machen und die deutsche Unterstützung für den Reformweg Griechenlands zu verdeutlichen.

A European Union flag waves accross the Parthenon of Acropolis in Athens, Greece on 03 November 2011.

Im Zeichen der Solidarität

Außenminister Frank-Walter Steinmeier setzt seine Antrittsbesuche bei den europäischen Partnern ab heute in Athen fort. Zum Auftakt der griechischen EU-Ratspräsidentschaft wird der Minister dort eine Vielzahl hochrangiger Gesprächspartner aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft treffen, um sich ein eigenes Bild der Lage vor Ort zu machen und ein Zeichen der Solidarität mit den Menschen in Griechenland zu setzen.

German Foreign Minister Frank-Walter Steinmeier talks to journalists during the flight to Athens

"Wir wollen eine Europäische Union, die politisch und wirtschaftlich stark und zugleich sozial gerecht ist."

Im Vorfeld seiner Reise nach Athen sprach Außenminister Steinmeier mit der der griechischen Tageszeitung TA NEA. Lesen Sie hier das am 09.01.2014 erschienene Interview.

Frank-Walter Steinmeier

Außenminister Steinmeier zu Besuch in Athen

Außenminister Frank-Walter Steinmeier wird am 09. Januar erstmals in seiner neuen Amtszeit nach Griechenland reisen. Der Besuch ist auch ein Zeichen der Solidarität mit den Menschen in Griechenland.

The german Ambassador to Athens Wolfgang Dold interviewed by journalist Michael Psilos for AMNA Web TV

Wolfgang Dold: Some people out there who would like to put Greece off track

Attacks of this sort will not succeed in driving a wedge between Germans and Greeks. We consider ourselves as being one of the closest friends of Greece and we will continue to support Greece on its difficult path towards recovery. Greece will lead the European Union during the next semester on its way towards further advancing the European Project. By the way, the messages of solidarity my family and myself have received from Greeks from all walks of life and different political convictions were overwhelming - I think this is a clear statement: there is a lot of friendship between Greeks and Germans.

Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Herr Thomas Rachel,

Deutschland und Griechenland forschen gemeinsam für die Zukunft

Deutschland und Griechenland setzen ihren gemeinsamen Weg zur Intensivierung der Zusammenarbeit in Forschung und Entwicklung kontinuierlich fort. Zum 1. Januar 2014 starten das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das griechische Ministerium für Bildung und religiöse Angelegenheiten / Generalsekretariat für Forschung und Technologie (GSRT) 20 bilaterale Forschungsprojekte.

Web-Archiv 2014

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