Delegationsreise der Deutsch-Griechischen Parlamentariergruppe vom 16. bis 20. Mai 2011
Bild vergrößern
Der Präsident des Hellenischen Parlaments, Herr Filippos Petsalnikos empfängt die Vorsitzende der Deutsch-Griechischen Parlamentariergruppe, Annette Groth (DIE LINKE.)
(© ALIKI ELEFTHERIOU)
Vom 16. bis 20. Mai 2011 wird auf Einladung des griechischen Parlaments eine Delegation der Deutsch-Griechischen Parlamentariergruppe des Bundestages Griechenland besuchen. Auf ihrer Reise werden die deutschen Abgeordneten in Athen und Alexandroupolis Station machen.
Die Reise dient vor allem der Vertiefung der Beziehungen zwischen Deutschland und Griechenland und reiht sich ein in intensive Beratungen, die in den letzten Monaten von Repräsentanten der beiden Länder über eine Erneuerung und Verstärkung der deutsch-griechischen Partnerschaft geführt wurden. Die Regierungschefs beider Länder, Bundeskanzlerin Angela Merkel und Ministerpräsident Giorgios Papandreou hatten eine entsprechende Initiative am 05. März 2010 in Berlin beschlossen. Bereits vom 02. bis 07. Mai hatte eine Delegation des Tourismusausschusses des Deutschen Bundestags Griechenland besucht und mit den hiesigen Gesprächspartnern die Einrichtung eines deutsch-griechischen Tourismusforums vereinbart.
Ziel der Reise der deutschen Parlamentarier-Freundschaftsgruppe ist es, durch Kontakte beider Parlamente das Verständnis für Politik und Gesellschaft des jeweils anderen Landes zu vertiefen und Erfahrungen auszutauschen. Ein Schwerpunkt der Gespräche liegt auf der Immigrations-, Flüchtlings- und Asylfrage, mit der Griechenland besonders zu kämpfen hat. Ein weiteres Thema wird die Verschuldungskrise in der Eurozone sein.
Bild vergrößern
Der Präsident des Hellenischen Parlaments, Herr Filippos Petsalnikos empfängt die Delegation der Deutsch-Griechischen Parlamentariergruppe
(© ALIKI ELEFTHERIOU)
In Athen wird die Delegation von den Kollegen der Griechisch-Deutschen Parlamentariergruppe sowie vom Präsidenten des Hellenischen Parlaments, Herrn Filippos Petsalnikos, begrüßt. Es folgen Gespräche mit den Oppositionsparteien, Vertretern des Ministeriums für Bürgerschutz, der Nationalbank, des UNHCR-Büros sowie Diskussionen mit verschiedenen Parlamentsausschüssen. Nach einem Besuch der Deutschen Schule Athen und des Neuen Akropolis-Museums beschließen Beratungen mit Vertretern des Umweltministeriums sowie ein Termin bei der Waldschutzinitiative Kessariani den Aufenthalt der Delegation in Athen.
In Alexandroupolis wird die Gruppe von der Vizeperipheriarchin von Evros, Frau Georgia Nikolaou und von dem Vizeperipheriarchen von Rodopi, Herrn Pavlos Damianidis empfangen, an die sich eine Gesprächsrunde zum wirtschaftlichen und touristischen Potential der Regionen Ostmakedonien und Thrakien anschließt. Danach trifft die Abgeordnetendelegation den Leiter der Polizeidirektion Orestiada und Vertreter von Frontex zum Meinungsaustausch, worauf eine Fahrt zum Flüchtlingslager Fylakio folgt. Den Abschluss der Delegationsreise bildet der Besuch des Universitätsklinikums in Alexandroupolis, wo eine Gesprächsrunde mit der Leitung und jungen Medizinern stattfinden soll.