Deutsche Helfer erkunden Möglichkeiten für Massnahmen zum Schutz vor Hochwasserschäden
Nachdem eine deutsche Delegation in Athen und auf dem Peloponnes im Oktober erste Gespräche über eine verstärkte deutsch-griechische Zusammenarbeit im Katastrophenschutz geführt hat, besuchten zwei Experten des Technischen Hilfswerks (THW), der deutschen Zivilschutzorganisation, vom 14. - 21. November Griechenland. Sie prüften in Ileia, Achaia, dem Pilion und in der Umgebung von Athen konkrete Maßnahmen zum Schutz vor Hochwasserschäden.
Das THW leistet im Auftrag der Bundesregierung technische Hilfe bei Naturkatastrophen wie Erdbeben und Überschwemmungen. Bei der jetzigen Erkundung soll vor allem herausgefunden werden, wie griechische Einsatzkräfte in den Gemeinden unterstützt und welche Maßnahmen getroffen werden können, um künftige Überschwemmungen zu vermeiden und Schäden gering zu halten. Ein entsprechender Bericht wird den zuständigen Behörden in den nächsten Tagen zugehen.
Wie die Regenfälle des vergangenen Wochenendes zeigten, ist die Gefahr von Überschwemmungen und Erdrutschen in den von den Waldbränden dieses Sommers betroffenen Gemeinden besonders hoch, da der Wald einen natürlichen Schutz gegen Überschwemmungen und Hangrutsche geboten hätte.