Petros Markaris, geboren 1937 in Istanbul, ist Verfasser von Theaterstücken, Schöpfer einer beliebten griechischen Fernsehserie, Co-Autor von Theo Angelopoulos (Regisseur von «Der Bienenzüchter», «Der Blick des Odysseus» etc.) und Übersetzer deutscher Dramatiker wie Brecht und Goethe – zuletzt übertrug er «Faust» I und II in Versform ins Griechische.
Portrait des Monats Februar
Wie können wir Europas angeschlagene Volkswirtschaften wieder in Gang bringen? Diese Frage stellt sich derzeit auf dramatische Weise in Griechenland. Sie stellt sich aber auch in allen anderen Ländern, die in den Strudel der Staatsschuldenkrise geraten sind. Von einer überzeugenden Antwort auf diese Frage hängt mehr ab als das wirtschaftliche Wohl und Wehe Europas. Der Zusammenhalt europäischer Gesellschaften, die Stabilität der Demokratien, die Zukunft des europäischen Projekts – unendlich viel steht auf dem Spiel, wenn es uns nicht gelingt, das Wachstum in Europa wieder anzukurbeln.
Neuausrichtung der Regionalförderung
Zweites Hilfsprogramm für Griechenland nimmt erste Hürde
Einigung in der Eurogruppe: Wirtschafts- und Finanzminister verständigen sich auf die Voraussetzungen für eine weitere finanzielle Unterstützung Griechenlands und leiten eine Beteiligung des Privatsektors bei der Schuldenrückführung des Landes ein.
Europa und der Euro
Deutschland ist eines der Länder, das vom Euro mit am meisten profitiert. Es liegt im deutschen Interesse, dass der Euro eine starke, dauerhafte und akzeptierte Währung auf den weltweiten Finanzmärkten ist und bleibt. Deshalb müssen die europäischen Staaten weitere Krisen abwenden und nachhaltiger wirtschaften.
Das Goethe-Institut und das Auswärtige Amt laden laden mit dem Europanetzwerk Deutsch (ehemals Programm „DeutschLand“) höhere EU-Bedienstete und Ministerialbeamte u.a. aus den EU-Ländern zu einem Sprachkurs nach Deutschland ein. Das DeutschLand Programm umfasst sowohl allgemeine als auch fachorientierte Intensivsprachkurse zu politischen und wirtschaftlichen Themen mit einem anspruchsvollen Begleitprogramm.
Europanetzwerk Deutsch
Auch im Jahr 2012, lädt der Pädagogische Austauschdienst vier Schülerinnen oder Schüler aus Griechenland nach Deutschland ein. Aus insgesamt 91 Ländern werden ca. 480 Preisträger zum einem 4-wöchigen Deutschlandaufenthalt eingeladen. Die Preisträger werden während die vier Wochen in Deutschland die Gelegenheit haben, in einer internationalen Gruppe die Städte Köln/Bonn, Berlin und München oder Hamburg kennen zu lernen, sowie zwei Wochen in einer deutschen Familie mit möglichst gleichaltrigen Gastgeschwistern zu leben und die Schule zu besuchen.
Prämienprogramm des Deutschen Pädagogischen Austauschdienstes - Wettbewerb 2012
Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) und die Deutsche Botschaft veranstalten in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Athen auch dieses Jahr eine Deutsche Hochschulmesse zum Thema „Studieren, Forschen und Arbeiten in Deutschland“.
International renommierte Hochschulen und Technische Universitäten aus ganz Deutschland informieren über ihre Studienprogramme, Promotionsmöglichkeiten und das studentische Leben in der jeweiligen Stadt.
Deutscher Hochschulinformationstag
Sind Sie Deutschlehrer/in und haben allein oder zusammen mit Kolleg/innen ein interessantes und spannendes Unterrichtsprojekt zum Thema Märchen der Gebrüder Grimm im Fach Deutsch durchgeführt? Hat das Jubiläum der Gebrüder Grimm Sie und Ihre Schüler musikalisch, literarisch, theatralisch oder multimedial inspiriert? Dann stellen Sie uns Ihr Grimm-Märchen-Projekt doch einfach vor und bewerben Sie sich damit bis zum 13. April für den Deutschlehrerpreis 2012!
Deutschlehrerpreis 2012
Wir freuen uns, den zweiten Deutschen Kabarettabend in Athen ankündigen zu können: Am Freitag, dem 15. Juni 2012 wird der Komiker und Kabarettist Frank Fischer zu Gast in Athen sein und sein aktuelles Programm an der Deutschen Schule Athen präsentieren! Wenn Sie sonst nichts zu lachen haben, freuen Sie sich mit uns auf einen Abend, der die Lachmuskeln auf das Äußerste strapazieren wird!
Vorschau auf den „Deutschen Kabarettabend“ 2012
Der Internationale Gerichtshof hat entschieden, dass Deutschland nicht vor ausländischen Gerichten auf Entschädigung für NS-Kriegsverbrechen verklagt werden kann. Außenminister Westerwelle begrüßte, dass nun Rechtssicherheit herrsche und betonte, das Verfahren richte sich nicht gegen die Opfer des Nationalsozialismus.
IGH-Urteil zur Klärung des Grundsatzes der Staatenimmunität
Die Bundesregierung hat am 20. Dezember 2011 die vom Bundesminister der Finanzen vorgelegte Neufassung der Richtlinie über eine Anerkennungsleistung an Verfolgte für Arbeit in einem Ghetto, die keine Zwangsarbeit war (Anerkennungsrichtlinie), beschlossen. Darin wird die im Juli 2011 eingefügte Schlussfrist zum 31. Dezember 2011 aufgehoben (Wegfall des § 8 der Anerkennungsrichtlinie). Anträge können nunmehr auch über den 31. Dezember 2011 hinaus gestellt werden. Eine Befristung gibt es nicht.
Mehr Informationen zur Anerkennungsrichtlinie und den Neufassungen vom 20. Juli 2011 und 20. Dezember 2011 finden Sie hier.